Hamilton Lane legt seinen siebten Sekundärmarkt-Fonds mit einem Zielvolumen von sieben Milliarden US-Dollar auf. Der Hamilton Lane Secondary Fund VII (HLSF VII) setzt die Sekundärmarktstrategie fort, die der Private Assets Manager seit gut zwei Jahrzehnten verfolgt.
„Der Private Equity Sekundärmarkt bietet aktuell herausragende Investitionschancen, weil das verfügbare Investitionskapital deutlich langsamer als das potenzielle Transaktionsvolumen wächst“, sagt Sebastian Schu, Managing Director und Head of Germany & Austria bei Hamilton Lane. Dadurch könnten Käufer mit einer klaren Verhandlungsmacht agieren und attraktive Einstiegsbewertungen realisieren.
Rund 344 Milliarden Dollar Dealflow
Die Hamilton Lane Secondary Plattform vermeldet einen breiten und proprietären Dealflow von rund 344 Milliarden US-Dollar für 2025. Dieser basiere auf langjährigen globalen Beziehungen zu General Partners und Limited Partners sowie der breiten Hamilton Lane Plattform.
Der Fokus des Fonds liegt auf Private-Equity-Transaktionen im Mid-Market-Segment. Diese Strategie soll es dem Asset Manager ermöglichen, Deals zu identifizieren und zu strukturieren, die für größere Wettbewerber weniger zugänglich sind, so Schu.
Globales Team mit 47 Experten
Die Sekundärmarkt-Strategie setzt ein 47-köpfiges Team um. Hamilton Lane ist in EMEA, Nordamerika und Asien präsent und will Transaktionen in allen wichtigen Märkten begleiten.
Die Anlagestrategie soll quantitative Analysetools mit qualitativem Research und direktem Zugang zu Fondsmanagern und Portfoliounternehmen kombinieren. Dies ermögliche eine differenzierte Bewertung von Secondary-Opportunitäten über unterschiedliche Vintage-Jahre, Regionen und Strategien hinweg, heißt es.
First Close im zweiten Quartal geplant
Hamilton Lane strebt einen First Close im zweiten Quartal an. Und verspricht frühen Investoren von einem Early-Close-Discount zu profitieren. Der in Pennsylvania ansässige US-Asset-Manager verwaltet insgesamt rund 986 Milliarden US-Dollar etwa 750 Mitarbeiter weltweit.