Investmentprojekt Häuser für die Ärmsten

Kolumbianische Studenten bauen in Altos de Cazuca, Bogota, ein Haus für eine arme Familie. | © Getty Images

Kolumbianische Studenten bauen in Altos de Cazuca, Bogota, ein Haus für eine arme Familie. Foto: Getty Images

Eine interessante Investment-Möglichkeit für Family Offices bietet sich derzeit in lateinamerikanischen Ländern wie Chile, Peru, Mexiko und Kolumbien. Der Grund: es gibt zu wenige Häuser für ärmere Familien. in Kolumbien beläuft sich der Mangel beispielsweise auf rund 1,3 Millionen Häuser. er erhöht sich sogar pro Jahr um rund 140.000, da jedes Jahr etwa 285.000 neue Haushalte geschaffen, aber nur 145.000 Häuser neu gebaut werden.

Die kolumbianische Regierung plant, bis 2014 eine Million neue Häuser zu bauen. auch in Brasilien gibt es seit 2009 ein entsprechendes Programm der Regierung (Minha Casa, Minha Vida = Mein Haus, mein Leben).

Über Private-Equity-Fonds können sich Investoren an diesem Markt beteiligen. Konkrete Projekte sind etwa die Beteiligung an Baufirmen (Origen Private Equity in Brasilien, Alsis in Mexiko) oder an Hypothekenfinanzierern (Aureos Capital in Mexiko).

Private Equity in Brasilien ist derzeit angesagt. Das Wirtschaftswachstum gepaart mit stabileren rechtlichen Rahmenbedingungen zieht Investoren an. Weiterer Grund: Den Aktienmarkt des Landes dominieren große Firmen wie Petrobras und Vale. Im Hintergrund gibt es allerdings viele kleine und mittlere Unternehmen, die eher den Binnenkonsum abdecken.

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