Große PWM-Marktstudie, Teil 2 Insider-Index zur Asset Allocation im Private Banking

Drazen Odak (links) und Peter Hannemann, Geschäftsführer der Stephan Unternehmens- und Personalberatung und Co-Autoren der PWM-Studie

Drazen Odak (links) und Peter Hannemann, Geschäftsführer der Stephan Unternehmens- und Personalberatung und Co-Autoren der PWM-Studie

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Neben der Gehalts- und Ertragsentwicklung hat die Stephan Unternehmens- und Personalberatung in ihrer jüngsten PWM-Marktstudie die Kundenberater auch nach deren Sicht zur Asset Allocation von verschiedenen Anlegertypen befragt. Entstanden ist daraus der „Insider Index PWM 2015/2016“ zur Asset Allocation.

Fünf Anlegertypen haben die Studienautoren den rund 1.000 befragten Private Bankern zur Auswahl gestellt. Die Bandbreite reicht von „Rambo“ (sehr risikofreudiger Anleger), „Casanova“ (bedingt risikofreudig), „Open Water Diver“ (neutral) und „Ostseeurlauber“ (risikoavers) bis zum „Sparstrumpfsparer“ (sehr risikoavers).

Ab ins Risiko

Beim risikofreudigsten Anleger, dem Typ „Rambo“ ergab die Rückmeldung der Befragten eine Asset Allocation, die aus knapp über 50 Prozent Aktien beseht und bei der Hedgefonds und Private-Equity-Investments als zweitgrößte Asset-Klasse favorisiert werden. Renten-Investments, Staats- wie Unternehmensanleihen, spielen hingegen nahezu keine Rolle.



Auf die Frage, ob entsprechende Strategie von den Beratern in deren Bankinstituten umgesetzt werden können, antworteten 7 Prozent der Befragten mit „Ja“, 54 Prozent mit „Eingeschränkt“, 26 Prozent mit „Sehr eingeschränkt“ und 13 Prozent mit „Nein“.