Wealth-Management-Markt: München
Die Studie titelt: Münchner Wealth Management ist „a bisserl wie die Wiesn“ – die (Berater), die die „Musi“ machen, „bassd scho“, wenn da (bei den Instituten) ned so viele „Saupreißn“ wären.
Auffällig ist, dass der Münchner PWM-Markt sehr von Beratern, und weniger von Bankadressen, dominiert wird. So lange der Münchner Kunde mit seinem vertrauten Berater bayerisch reden kann, passt‘s. Da stört zwar gefühlt die Dominanz der zugereisten Banken ein wenig. Letztlich scheint es aber nicht von Belang zu sein, ob der Eigentümer des Instituts aus Frankfurt, Hamburg, Genf, Paris, Amsterdam oder gar aus Qatar oder Peking kommt. Für den Münchner macht eben der Inhalt die Form, und nicht umgekehrt.
Genannte Top-Institute der Region:
- Bethmann Bank
- Deutsche Bank PWM
- Hauck & Aufhäuser
- HVB Wealth Management
- Merck Finck Privatbankiers
- M.M. Warburg
- Oddo BHF
- Pictet
Als führende unabhängige Vermögensverwalter der Region wurden DJE Kapital und Hartz, Regehr & Partner genannt.
Weitere Artikel der Serie zur PWM-Marktstudie 2017/2018:
Teil 2 – Gehälter, Volumina, Akquisitions- und Deckungsbeitragsziele; Erfolgsfaktoren im Wealth Management
Teil 3 – Die Regionalfürsten im Private Banking, deren Assets und Zukunft
Teil 4 – Anlagestrategien, Asset Allokation Insider Index und Performance
Über die Studienautoren:
Verfasser der Wealth-Management-Studie 2017/2018 sind Peter Hannemann und Dr. Drazen Mario Odak, Inhaber der Stephan Unternehmens- und Personalberatung.
Sie bieten auf Basis der Studie Instituten auf Wunsch eine individualisierte Wealth-Management-Vergleichsanalyse an. Hierbei kann detailliert aufgezeigt werden, wie sich die Positionierung des einzelnen Instituts innerhalb des deutschen PWM-Marktes im Marktvergleich im Hinblick auf Vergütung, betreute und akquirierte Volumina, Akquisitions- und Deckungsbeitragsziele, Preismodelle im Kundengeschäft, Erfolgsfaktoren im Wealth Management und die Wettbewerbssituation darstellt.