Studie Goldman sieht 2014 Verluste von mindestens 15 Prozent für Gold

Die stärksten Risiken sehen die Analysten um Jeffrey Currie bei Eisenerz, und zwar infolge eines erhöhten Angebots. In der Studie hat die New Yorker Bank ihre zehn Top-Marktthemen für 2014 benannt. Der Preisdruck werde größtenteils im späteren Verlauf des kommenden Jahres deutlich werden, hieß es weiter. Die Preise für Gold, Kupfer und Sojabohnen werden demnach auf das niedrigste Niveau seit 2010 sinken.

Der GSCI-Rohstoffindex von Standard & Poor’s kommt für dieses Jahr auf ein Minus von 5,2 Prozent. Vor allem der Preis für Mais ist infolge eines steigenden Angebots gesunken. Bei den Edelmetallen sorgte die Erwartung, dass die US-Notenbank ihre geldpolitische Lockerung zurückfahren wird, für einen Preisrutsch.

Die Goldman-Sachs-Analysten gehen beim Goldpreis von einem Rückgang bis Ende nächsten Jahres auf 1050 Dollar je Unze aus. Am Donnerstag notierte Gold gegen Mittag bei 1248,17 Dollar je Unze. Currie hatte im Oktober geäußert, Gold sei im kommenden Jahr ein “bombensicherer” Verkauf, da sich die US-Konjunktur weiter erholen werde.

Gold steht vor dem ersten jährlichen Preisrückgang seit dem Jahr 2000. Die Investoren bauen ihre Bestände ab. Am Mittwoch sank der Goldpreis am Terminmarkt um 2,6 Prozent, nachdem das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank vom Oktober signalisierte, dass eine Verringerung der Anleihekäufe schon in den kommenden Monaten beginnen könnte.