Empirische Daten zeigen, dass Aktien eine verlässliche Quelle langfristiger Renditen darstellen, wobei die Chancen auf eine positive Wertentwicklung größer sind, je länger Anleger an einem Aktieninvestment festhalten.1 Dennoch ist die durchschnittliche Haltedauer von Aktien im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte drastisch gesunken.2
Was für einen längeren Anlagehorizont spricht
In den letzten Jahrzenten ist die durchschnittliche Haltedauer von Aktien von sieben Jahren auf zehn Monate gesunken.3 Maßgeblich verantwortlich für den Rückgang ist der technologische Fortschritt, etwa die Automatisierung des Aktienhandels, welche die Transaktionskosten gesenkt, die Handelsvolumen erhöht und damit zum Aufstieg des Hochfrequenzhandels zu Beginn der Nullerjahre beigetragen hat. Im Hochfrequenzhandel, der in den USA inzwischen rund 50% und in Europa immerhin 40% des gesamten Aktienhandelsvolumens ausmacht4, werden Aktien durch Algorithmen in ultraschnellem Tempo gehandelt – eine Praxis, die zu wesentlich kürzeren durchschnittlichen Haltephasen beigetragen hat.
Doch technologischer Fortschritt verändert auch unsere Einstellung zum Investieren. Heute können Privatanleger Aktien viel leichter über Online-Plattformen oder mobile Apps handeln. Die Folge: Anleger sind viel aktiver – und weniger geduldig. Wer jedoch kurzfristigen Renditen hinterherjagt, verliert möglicherweise den langfristigen fundamentalen Wert seiner Anlagen aus dem Blick, verkauft vorzeitig oder impulsiv, was sich nachteilig auf die langfristige Wertentwicklung eines Portfolios auswirken kann.
Aktien als mögliche Quelle langfristiger Renditen
Insbesondere kurzfristig können Aktien schwankungsreich sein. Es ist daher nicht schwer erkennbar, warum sie vor allem langfristig ein sinnvolles Investment sein können.
Die nachstehende Grafik zeigt die Bandbreite der annualisierten Kursschwankungen des MSCI World Index seit Anfang der Siebzigerjahre für verschiedene Anlagehorizonte. Wenig überraschend nehmen die Schwankungen mit zunehmendem Zeithorizont ab. Mit einem längeren Anlagehorizont könnten Anleger daher kurzfristige Schwankungsausschläge ausgleichen und im Durchschnitt beständigere Jahresrenditen erzielen.
MSCI World - Langfristige Wertentwicklung (in % annualisiert)
Die Chancen auf eine positive Wertentwicklung erhöhen sich mit einem beständigen Aktien-Investment. Diese Regel gilt natürlich auch für Phasen hoher Bewertungen – wie wir sie heute erleben.
In der nachfolgenden Grafik verwenden wir US-Aktien als Näherungswert für die Wertentwicklung globaler Aktien seit 1871. (US-Aktien machen derzeit etwa 60% der globalen Aktien aus).5 Wie die Analyse zeigt, haben Aktien in diesem Zeitraum eine nominale Rendite von etwa 9% und eine Realrendite (nach Abzug der Inflation) von 6,9% pro Jahr abgeworfen. Staatsanleihen kamen im gleichen Zeitraum auf eine Realrendite von lediglich 2,5%.
Aktien - langfristig eine beständige Renditequelle
US-Aktienrendite und US-BIP-Wachstum (1871-2022)
Mit einem globalen Aktien-Investment in Wachstumsmärkte auf der ganzen Welt investieren
Viele Anleger investieren bevorzugt im eigenen Land, aus verständlichen Gründen: Den lokalen Markt kennen und verstehen sie in der Regel besser und vermeiden Währungsrisiken.
Tatsächlich jedoch verzichten sie mit einem Portfolio, das nur aus lokalen Aktien besteht, auf Diversifikation6 - der Streuung ihres Portfolios, und erhöhen so ihr Risiko. Und nicht nur das: Sie lassen sich auch das Potenzial internationaler Märkte entgehen. Im Gegensatz dazu kann die Investition in globale Aktien mehrere deutliche Vorteile bieten:
• Verbesserte Diversifizierung7
Durch Investitionen in verschiedene Volkswirtschaften und Märkte kann die Volatilität in einem einzelnen Land reduziert werden, was zu einem stabileren und widerstandsfähigeren Portfolio führt.8
• Umfangreichere Möglichkeiten
Eine Allokation in globale Aktien kann Zugang zu einigen der weltweit führenden Unternehmen und einer breiteren Palette von Branchen und Sektoren bieten, die auf dem heimischen Markt nicht immer verfügbar oder bekannt sind.
• Chancen in verschiedenen Konjunkturzyklen
Die Anlage in globale Aktien ermöglicht es, von den unterschiedlichen Konjunkturzyklen der einzelnen Länder und vom Wachstum der expandierenden Volkswirtschaften zu profitieren, während andere schrumpfen. Dies kann dazu beitragen, potenzielle Risiken zu streuen und die Rendite zu steigern.
• Attraktive Bewertungen
Die globalen Aktienmärkte bieten aufgrund der unterschiedlichen Marktdynamik die Möglichkeit, Aktien zu niedrigeren Bewertungen zu erwerben, was bei einer Normalisierung der Bewertungen zu potenziell höheren Renditen führen kann.
• Potenzielle Währungsgewinne
Durch die Anlage in verschiedenen Währungen kann die Investition in globale Aktien auch dazu beitragen, sich gegen die Schwankungen der lokalen Währung abzusichern. Eine schwächere Landeswährung kann die Rendite ausländischer Anlagen erhöhen.
Zugang zu globalen Anlagechancen
Eine der einfachsten und kostengünstigsten Möglichkeiten, in globale Aktien zu investieren, sind ETFs, welche Anlegern mit einer einzigen Transaktion Zugang zu globalen Märkten bieten und wie Aktien gehandelt werden.
Diversifizierung9 in Industrieländern
Der Amundi MSCI World UCITS ETF bietet beispielsweise Zugang zu mehr als 1.600 Aktien von Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung aus 23 Industrieländern.10
Für Anleger, die ihr Portfolio im Hinblick auf den Klimawandel positionieren möchten, gibt es den Amundi MSCI World ESG Climate Net Zero Ambition CTB UCITS ETF, der ebenfalls auf dem MSCI World basiert, die Titel aber nach ESG-Kriterien und EU-Richtlinien zum Klimaschutz auswählt und gewichtet.
Erschließung des Wachstumspotenzials aufstrebender Märkte
Anleger, die eine noch breitere Diversifizierung anstreben, sollten den Amundi Prime All Country World UCITS ETF in Betracht ziehen, der Unternehmen mit großer und mittelgroßer Marktkapitalisierung (Large- und Mid-Cap-Aktien) sowohl aus Industrie- als auch aus Schwellenländern enthält.
Der IWF schätzt das durchschnittliche jährliche BIP-Wachstum der Schwellenländer in den nächsten fünf Jahren auf 4,0%, was doppelt so hoch ist wie die Prognose für die Industrieländer im gleichen Zeitraum (1,7% p.a.).11 Die Wahl hängt wie immer letztlich von den Präferenzen und Anforderungen der Anleger ab.
Erfahren Sie mehr über dieses Thema und zu Amundi ETFs auf amundietf.de.
1Quelle: https://www.investopedia.com/ask/answers/032415/which-investments-have-highest-historical-returns.asp. Veröffentlicht am 06.10.2024. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
2Quelle: NYSE, Bloomberg, Amundi. Daten vom 20.02.2024.
3Quelle: NYSE, Bloomberg, Amundi. Daten vom 20.02.2024.
4Quelle: European Central Bank. Research Bulletin. No.78. How does competition among high-frequency traders affect market liquidity? December 2020. Veröffentlicht am 15.12.2020.
5Quelle: https://www.statista.com/statistics/710680/global-stock-markets-by-country/. Veröffentlicht am 19.03.2024.
6Diversifizierung garantiert keinen Gewinn und schützt nicht vor Verlusten.
7Diversifizierung garantiert keinen Gewinn und schützt nicht vor Verlusten.
8Investitionen sind mit Risiken verbunden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Risiko“ weiter unten.
9Diversifizierung garantiert keinen Gewinn und schützt nicht vor Verlusten.
10Weitere Informationen finden Sie im KID oder im Prospekt des Fonds.
11Quelle: https://www.imf.org/en/Publications/WEO. Veröffentlicht am 09.10.2024.
Kapitalrisiko. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden. Daher erhalten Anleger das ursprünglich angelegte Kapital möglicherweise nicht oder nicht in voller Höhe zurück. Die Wertentwicklung der Produkte wird nicht garantiert.
Risikohinweise
Potenzielle Anleger müssen die nachstehend und in den Basisinformationsblättern (KID) und im Verkaufsprospekt des Fonds, die unter www.amundietf.com abrufbar sind, beschriebenen Risiken berücksichtigen.
KAPITALRISIKO: ETFs sind nachbildende Instrumente. Ihr Risikoprofil ähnelt dem einer direkten Anlage in dem zugrundeliegenden Index. Das Kapital der Anleger ist vollständig Risiken ausgesetzt und Anleger erhalten unter Umständen den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück.
RISIKO IN VERBINDUNG MIT DEM BASISWERT: Der zugrundeliegende Index eines ETF kann komplex und volatil sein. Beispielsweise sind ETFs mit einer Ausrichtung auf Schwellenmärkte mit einem größeren Risiko möglicher Verluste verbunden als ein Investment in Industrieländern, da sie vielfältigen und unvorhersehbaren Schwellenländerrisiken ausgesetzt sind.
REPLIKATIONSRISIKO: Die Anlageziele des Fonds werden aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrundeliegenden Märkten, die die Indexberechnung und die effiziente Fondsnachbildung behindern, unter Umständen nicht erreicht.
GEGENPARTEIRISIKO: Bei synthetisch replizierenden Fonds infolge der Verwendung von OTC-Swaps (OTC = „over-the-counter“) sowie bei Wertpapierleihen sind Anleger Risiken im Hinblick auf die jeweilige(n) Gegenpartei(en) ausgesetzt. Bei einer Gegenpartei/Gegenparteien handelt es sich regelmäßig um (ein) Kreditinstitut/Kreditinstitute, deren Name(n) auf der Website des Fonds unter amundietf.de abrufbar ist/sind. Gemäß den OGAW-Richtlinien darf das mit der Gegenpartei eingegangene Risiko 10% des Gesamtvermögens des Fonds nicht übersteigen.
WÄHRUNGSRISIKO: Ein ETF kann einem Währungsrisiko ausgesetzt sein, wenn der ETF auf eine andere Währung als die zugrundeliegenden Indexwerte lautet, die er nachbildet. Das bedeutet, dass die Wechselkursschwankungen die Wertentwicklungen negativ oder positiv beeinflussen können.
LIQUIDITÄTSRISIKO: Es besteht ein Risiko im Zusammenhang mit den Märkten, die der ETF abbildet. Der Preis und der Wert der Anlagen sind mit dem Liquiditätsrisiko der zugrundeliegenden Indexkomponenten verbunden. Der Wert der Anlagen kann steigen oder fallen. Überdies wird die Liquidität am Sekundärmarkt durch zugelassene Market-Maker an der jeweiligen Börse, an der der ETF notiert ist, zur Verfügung gestellt. Die Liquidität an der jeweiligen Börse kann infolge einer Unterbrechung an dem Markt, der durch den von dem ETF nachgebildeten zugrundeliegenden Index repräsentiert wird, eines Ausfalls der Systeme einer der relevanten Börsen oder anderer Market-Maker-Systeme, oder einer unnormalen Handelssituation bzw. eines unnormalen Handelsereignisses beschränkt sein.
VOLATILITÄTSRISIKO: Der ETF ist Veränderungen in den Volatilitätsmustern der für den zugrundeliegenden Index relevanten Märkte ausgesetzt. Der Wert des ETF kann sich rasch und unvorhersehbar ändern und möglicherweise in erheblichem Umfang steigen oder fallen.
KONZENTRATIONSRISIKO: Bei thematischen ETFs werden Aktien und Anleihen für das Portfolio aus dem ursprünglichen Referenzindex ausgewählt. Je nach den Auswahlregeln kann ein konzentrierteres Portfolio entstehen, in dem die Risiken auf weniger Aktien verteilt sind als in der ursprünglichen Benchmark.
Marketingmitteilung. Investieren birgt das Risiko eines Kapitalverlusts.
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Beim Handel mit ETFs können Transaktionskosten anfallen.