Generalbevollmächtigter übernimmt Gründungsvorstand verlässt V-Bank

Gründungsvorstand Jens Hagemann (r.) verlässt die V-Bank, der Generalbevollmächtigte Florian Grenzebach (M.) übernimmt. Stefan Lettmeier ist ebenfalls Mitglied im Vorstand, ein dritter Vorstand soll im Sommer kommen.

Gründungsvorstand Jens Hagemann (r.) verlässt die V-Bank, der Generalbevollmächtigte Florian Grenzebach (M.) übernimmt. Stefan Lettmeier ist ebenfalls Mitglied im Vorstand, ein dritter Vorstand soll im Sommer kommen. Foto: V-Bank

Jens Hagemann verlässt die V-Bank: Der bisherige Vertriebsvorstand und Sprecher des Gremiums verabschiedet sich wie geplant im Sommer dieses Jahres im Rahmen eines Generationswechsels aus dem Führungsgremium. Das gab das Institut in einer Mitteilung bekannt.

Neuer Vertriebsvorstand wird der Generalbevollmächtigte Florian Grenzebach. Der gelernte Bankkaufmann Grenzebach ist seit Oktober 2017 Bereichsleiter für Vertrieb und Kundenbetreuung. Im Januar 2018 stieg der 41-Jährige zum Mitglied der erweiterten Geschäftsführung auf. Im Oktober 2018 erfolgte seine Ernennung zum Generalbevollmächtigten. Vor seiner Zeit bei der V-Bank war der gebürtige Münchner rund 20 Jahre lang in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Unicredit tätig. Zuletzt leitete er in München ein 13-köpfiges Beraterteam für gehobene Privatkunden.

Der langjährige Vorstand Stefan Lettmeier soll auch in den kommenden Jahren in der Geschäftsführung bleiben. Lettmeier gehörte bereits dem Gründungsteam der V-Bank 2008 an und verantwortet derzeit die Marktfolge. Zu Grenzebach und Lettmeier soll im Juni 2020 ein weiteres, im Bankensektor erfahrenes Vorstandsmitglied stoßen. Zu der Frage, um wen es sich konkret handelt, äußerte sich die V-Bank nicht.

Gegründet 2008 sieht sich die V-Bank mit aktuell mit 379 Vermögensverwaltern sowie 45 (Single-)Family Offices als Kooperationspartnern und einem betreuten Kundenvermögen von 21,6 Milliarden Euro als marktführende Depotbank für unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland. Strategisch soll sich die Bank in den kommenden Jahren zu einer offenen Plattform entwickeln. Wachstumschancen und Entwicklungsfelder sieht man in der regionalen Expansion (DACH-Region), dem strategischer Personalaufbau und der weiteren Digitalisierung.