Provinzial Nordwest und Provinzial Rheinland Aufsichtsräte stimmen Rahmenvertrag für Fusion zu

Hauptgebäude der Versicherung Provinzial Nordwest in Münster: Die Aufsichtsräte der Provinzial Nordwest und die Gewährträger der Provinzial Rheinland haben der Rahmenvereinbarung zur Fusion zugestimmt.  | © Provinzial Nordwest

Hauptgebäude der Versicherung Provinzial Nordwest in Münster: Die Aufsichtsräte der Provinzial Nordwest und die Gewährträger der Provinzial Rheinland haben der Rahmenvereinbarung zur Fusion zugestimmt. Foto: Provinzial Nordwest

Ungeachtet der Corona-Pandemie treiben die im Sparkassenlager verankerten Versicherer Provinzial Nordwest und Provinzial Rheinland ihre seit Jahren geplante Fusion voran. Am 27. März 2020 haben die Aufsichtsräte der Provinzial Nordwest und die Gewährträger der Provinzial Rheinland der in langwierigen Verhandlungen ausgearbeiteten Rahmenvereinbarung zur Fusion der beiden Versicherungsgesellschaften zugestimmt.

Damit sei der Weg frei für das weitere aufsichtsbehördliche Genehmigungsverfahren, erläutert die Provinzial Nordwest. Mit der Rahmenvereinbarung regeln die Parteien unter anderem, wie die beiden Unternehmen vor der Fusion bewertet werden. 

Provinzial Nordwest und Provinzial Rheinland sollen rückwirkend zum 1. Januar 2020 fusionieren. Darauf hatten sich ihre Anteilseigner, darunter mehrere Sparkassenverbände, im Februar geeinigt. Aus Sicht von Wolfgang Breuer, Chef der Provinzial Nordwest, sei „nach hartem Ringen“ ein guter Kompromiss gefunden worden. Durch die Fusion würde laut Breuer „ein Top-10-Versicherer entstehen mit einem Beitragsvolumen von über sechs Milliarden Euro“.