Kooperationsmodell Fürst Fugger Privatbank öffnet Vermögensverwaltung für Dritte

Dr. Martin Fritz, Vorsitzender des Vorstands der Fürst Fugger Privatbank

Dr. Martin Fritz, Vorsitzender des Vorstands der Fürst Fugger Privatbank: Der Bankchef hofft, dass das Kooperationsmodell seines Hauses auch bei anderen regionalen Instituten Interesse weckt, die Vermögensverwaltung einer renommierten Privatbank ins Angebot zu nehmen. Foto: Fürst Fugger

Die Fürst Fugger Privatbank öffnet ihre Vermögensverwaltung für andere Banken und deren Kunden. Ein entsprechendes Pilotprojekt mit einer regionalen VR-Bank ging kürzlich erfolgreich über die Bühne. Mithilfe der Kooperation können die Berater der jeweiligen Partnerbanken auch anspruchsvollen Kunden Dienstleistungen anbieten und sie auf diese Weise stärker an sich binden. Der Praxistest habe bewiesen, dass das Kooperationsmodell funktioniert, so Dr. Martin Fritz, Vorsitzender des Vorstands der Fürst Fugger Privatbank. Er könne sich vorstellen, dass auch andere Banken diesem Beispiel folgen.

Konkret sieht die Zusammenarbeit wie folgt aus: Die Fürst Fugger Privatbank stellt den Kooperationsbanken ihre digitalen Beratungs- und Onboarding-Instrumente für eine rechtssichere Anlageberatung zur Verfügung. Auf diese Weise sei gewährleistet, dass Kunden und Berater der Partnerbank jederzeit Einsicht in die Depots haben. Der bisherige Berater bleibt alleiniger Ansprechpartner des Kunden, er erweitert sein Angebot lediglich um einen weiteren Service.

Bereits im Verlauf des Pilotprojekts zeichnete sich großes Interesse am Kooperationsmodell der Fürst Fugger Privatbank ab, sagt Vorstandschef Dr. Fritz. „Mittlerweile liegen uns Anfragen weiterer Banken vor, die ihren Kunden gerne unsere Vermögensverwaltungslösungen anbieten wollen.“