Für institutionelle Anleger Pictet-Tochter legt direkten Immobilienfonds auf

Zsolt Kohalmi war im Herbst 2018 von Starwood Capital zu der Pictet-Tochter gewechselt.  | © Pictet-Gruppe

Zsolt Kohalmi war im Herbst 2018 von Starwood Capital zu der Pictet-Tochter gewechselt. Foto: Pictet-Gruppe

Pictet Alternative Advisors (PAA), die für alternative Anlagen zuständige Tochter der Schweizer Pictet-Gruppe, baut ihre alternativen Anlagestrategien um einen direkten Immobilienfonds für professionelle Anleger aus. Die neue Strategie wird von einem 14-köpfigen Team unter der Leitung von Zsolt Kohalmi verwaltet. Vor seiner Tätigkeit bei Pictet war Kohalmi bei Starwood Capital für Akquisitionen in Europa verantwortlich. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in privaten Immobilieninvestments im Wert von insgesamt rund 20 Milliarden US-Dollar.

Er und sein Team investieren in europäische Immobilienanlagen und entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Sektoren wie Büroräume, Wohnimmobilien, Studenten- und Seniorenwohnungen sowie Leichtindustrieanlagen. Der Fokus liegt auf dem mittleren Segment des Immobilienmarktes und auf Investments in Smart Cities und Gateway-Städten in Westeuropa. Kohalmi kann für den Fonds auf die Expertise lokaler Länderverantwortlicher für Immobilieninvestments in sechs Pictet-Büros in ganz Europa (Großbritannien, Deutschland, Spanien, Luxemburg, Schweden und Schweiz) zurückgreifen.

„Europa bietet auf risikoadjustierter Basis nach wie vor sehr gute Anlagechancen im Immobiliensektor“, sagt Kohalmi. „Asien verfügt über außergewöhnlich niedrige Kapitalisierungszinssätze, was zu rekordhohen Investitionswerten führt. Die USA sind im Zyklus viel weiter fortgeschritten und weisen höhere Zinsen auf, was am Ende zu steigenden Kapitalisierungszinssätzen führen könnte. In Europa sind die Kapitalisierungszinssätze dagegen dank anhaltend niedriger Zinsen stabil und die Mieten steigen allmählich an.“ Dies mache Europa aus jetziger Sicht auf risikoadjustierter Basis zum interessantesten Weltmarkt für Immobilienanlagen, so Kohalmi weiter.