Für institutionelle Anleger Aberdeen Standard Investments startet Wohnimmobilienfonds

Marc Pamin: Der Manager des Fonds wird von Markus Lambrecht, Ed Crockett und Ole Tange unterstützt.  | © Aberdeen Standard Investments

Marc Pamin: Der Manager des Fonds wird von Markus Lambrecht, Ed Crockett und Ole Tange unterstützt. Foto: Aberdeen Standard Investments

Mit dem Aberdeen Standard Pan-European Residential Property Fund hat Aberdeen Standard Investments seinen ersten paneuropäischen Wohnimmobilienfonds für institutionelle Investoren aufgelegt. Ankerinvestoren sind unter anderem der niederländische Pensionsfonds Metaal en Techniek und sein Treuhänder MN. Das anfängliche Anlagevolumen von mehr als 350 Millionen Euro stammt von acht Investoren aus den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg.

Der Fonds ist der erste offene Immobilienfonds dieser Art von Aberdeen Standard Investments mit Fokus auf europäische Wohnimmobilien.  Anlageschwerpunkt ist der private Mietsektor. Durch weiteres Fundraising und zusätzliche Investoren soll das Anlagevermögen den Angaben zufolge in den kommenden Jahren stetig auf mindestens eineinhalb Milliarden Euro wachsen.

Das Investment-Team soll sowohl in bestehende Mietwohngebäude jüngeren Baujahres als auch in die Entwicklung neuer Objekte mit baubegleitenden Zahlungen investieren, um so ein Portfolio hochwertiger und nachhaltiger Wohnimmobilien für mittlere Einkommen zu schaffen. Zwar hat der private Mietwohnmarkt Priorität, dennoch kann das Team bis zu 25 Prozent des Portfolios in andere Arten von Wohnimmobilien wie etwa Studentenwohnheime, Microapartments oder altersgerechtes Wohnen investieren.

Ziel ist ein hoher Standard in Bezug auf Nachhaltigkeit und mindestens ein Vier-Sterne-Rating von Gresb Real Estate Assessment. Der Fonds wird von der in Deutschland ansässigen Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet. Manager des Fonds ist Marc Pamin, stellvertretende Fondsmanager sind Markus Lambrecht, Ed Crockett und Ole Tange. Sie werden von einem Team für Transaktionen, Asset Management und Entwicklung unterstützt.

Geplant ist eine diversifizierte Länderallokation in Westeuropa, inklusive den Nordischen Ländern und Großbritannien. Ziel ist eine Rendite von fünf bis sieben Prozent pro Jahr (nach Kosten), von denen rund drei bis vier Prozent ausgeschüttet werden sollen. Die Fremdfinanzierungsquote soll auf Fondsebene 40 Prozent nicht überschreiten und langfristig bei 25 Prozent liegen.