Führungsebene erhält neues Gesicht Deutsche Bank beruft Leiter Wealth Management Deutschland

Frank Schriever verantwortet ab sofort das Geschäft mit Vermögenskunden der Deutschen Bank in Deutschland. Stefanie Hoffmann-Rühl übernimmt die Leitung der Wealth-Management-Region Mitte & West.

Frank Schriever verantwortet ab sofort das Geschäft mit Vermögenskunden der Deutschen Bank in Deutschland. Stefanie Hoffmann-Rühl übernimmt die Leitung der Wealth-Management-Region Mitte & West. Foto: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ernennt Frank Schriever mit sofortiger Wirkung zum Leiter Wealth Management Deutschland. Eine Sprecherin bestätigt die Angaben, welche die Bank am Mittwoch dieser Woche intern verkündete. Schriever ist demnach zusätzlich zu seiner Funktion Mitglied des Führungsgremiums der Bank in Deutschland. Als Wealth-Management-Chef Deutschland übernimmt er zudem die Verantwortung für die Deutsche Oppenheim Family Office. Weiter heißt es, dass Marco Hauschildt, Leiter des Wealth-Management-Teams German American Business der Deutschen Bank in New York, künftig an Schriever berichtet.

Vor seiner derzeitigen Aufgabe war Schriever für das Geschäft mit Vermögenskunden der Deutschen Bank in den Regionen Nord und Nordwest zuständig. Er trat 1988 in die Bank ein und hat seitdem verschiedene Aufgaben übernommen – im Privatkundengeschäft in Deutschland und international, davon ein Jahr in Hongkong, sowie im Geschäft für Vermögenskunden in Deutschland. Neben seiner Tätigkeit in Beiräten von Family Offices und Stiftungen ist Schriever auch Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Harold A. und Ingeborg L. Hartog-Stiftung. Er ist Bankkaufmann und hält einen Executive-MBA der Ashridge Business School Berkhamsted in der  Nähe Londons.

Weiterhin verkündet die Deutsche Bank, dass Daniel Kalczynski sich dazu entschieden hat, das Institut zu verlassen. Er verantwortete zuletzt als Leiter Finanzintermediäre (FIM) und Multi Family Offices das pan-europäische FIM-Geschäft, das Geschäft der Deutsche Oppenheim Family Office sowie das Private-Port-Geschäft und die internationalen Vertretungen in Deutschland und den Americas. Davor war er einige Zeit Co-Chef des deutschen Wealth Management. Schriever dankte Kalczynski für seinen wertvollen Beitrag und sein außerordentliches Engagement seit Beginn seiner Karriere in der Bank 1990.

Regionen im deutschen Markt

Auch die drei Regionen im deutschen Markt hat die Deutsche Bank unter neue Führung gestellt: Fortan verantwortet Anke Sahlén die größte Region Deutschlands Nord, Nordwest und Ost. Regionsleiterin für Mitte & West ist Stefanie Rühl-Hoffmann. Sie kam im Frühjahr dieses Jahres als Leiterin des Marktgebiets München der Unicredit Bank und verantwortet in neuer Rolle zudem die EMEA-Region der lokalen rechtlichen Einheit. Regionsleiter für Süd & Südwest ist Stephan Jugenheimer, der interimistisch die Verantwortung für Deutsche Private Port (DPP) und Finanzintermediäre (FIM) in Deutschland übernimmt.

Weitere Zuständigkeiten

Martin Renker ist Vice Chairman. Er zeichnet weiter dafür verantwortlich, wichtige Kundenbeziehungen auszubauen und zu vertiefen. Es gebe weltweit drei Vice Chairmen, die direkt an Claudio de Sanctis, globaler Leiter Wealth Management der Deutschen Bank, berichten. Peer Paulsen leitet die One Bank Solutions Deutschland. Er übernimmt zudem die Geschäfte mit Finanzdienstleistern, die keine Banken sind. Leiterin Kredite Deutschland ist Tina Fuchs.

Leiter Investmentmanager für Deutschland ist Arasch Charifi. Er fungiert zudem weiter als Leiter Investmentmanager für Mitte & West. An Charifi berichten Björn Gebhardt, Leiter Investmentmanager für Nord, Nordwest & Ost, und Thorsten Jensen, Leiter Investmentmanager für Süd & Südwest. Charifi wird außerdem für Vertriebunterstützung in Deutschland zuständig sein.