Fuchsbriefe Verlag Performance-Projekt geht in den Endspurt

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Projektrunde I: Start am 1. Juli 2011

Die Dauer der ersten Projektrunde beträgt fünf Jahre. Teilnehmer seit dem Start sind 71 Vermögensverwalter, davon sind 19 unabhängige Vermögensverwalter. Bislang wurden 48.000 Euro ausgeschüttet. Der Vergleichsindex, ein Durchschnitt aus allen Teilnehmern, liegt bei 112,9. Die durchschnittliche Rendite pro Jahr beträgt 4,3 Prozent. Nach 16 Quartalen haben 57 Depots realen Wertzuwachs. Von maximal 1.600 Punkten ist die höchste Punktzahl 1.138. 14 Depots verzeichnen einen realen Verlust.

Zur Erinnerung: Die Vorgabe für die Projektrunde lautet, dass ein Private Banking-Kunde 1,5 Millionen Euro in die Vermögensverwaltung gibt. Der Kunde möchte, dass die Kaufkraft seines Vermögens auch nach fünf Jahren mindestens erhalten bleibt. Im Quartal möchte er zudem 3.000 Euro entnehmen, keinesfalls mehr als einen Buchverlust von mehr als 20 Prozent im Depot stehen und generell ruhig schlafen können.

Die fünf Besten aus Projektrunde I

Nach Punkten und nach Wertentwicklung führt nach vier Jahren die Performance I.M.C. Vermögensverwaltung. Sie legte um 320 von 400 möglichen Punkten in einem Jahr zu. Dazu steigerte sie das Vermögen um 152.392 Euro. Der Mannheimer Vermögensverwalter konnte somit in drei von vier Jahren das Feld anführen und ist der einzige, der eine zweistellige durchschnittliche Rendite von 12,7 Prozent aufweist.

Die restlichen vier der fünf Top-Platzierten überzeugen durch eine hohe Gesamtpunktzahl, wobei sich auch deren erzielte Renditen sehen lassen können. Die Sydbank (Platz 2) liegt bei 5,3 Prozent, Finanz Konzept aus der Schweiz (Platz 3) hat 5,7 Prozent, die Frankfurter Bankgesellschaft Schweiz (Platz 4) schafft 4,4 Prozent und die österreichische Raiffeisen Landesbank Steiermark weist eine Rendite von 6,6 Prozent auf. Manche Häuser mussten für die erwirtschaftete Rendite zum Teil aber hohe Risiken eingehen, was zu Punktabzügen geführt hat.

Um das Ziel des realen Werterhalts einzuhalten, mussten die Vermögensverwalter bisher 72.000 Euro Inflationsverlust seit Projektstart ausgleichen. Das gelang den meisten. Nur 14 weisen einen Verlust nach Abzug der Geldentwertung auf.

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Quelle: Fuchsbriefe Verlag