Fuchs-Report 2018 Private Banking Prüfinstanz prämiert die besten Vermögensmanager

Robert Hager (M.), Bereichsleiter Private Banking des Bankhauses Spängler, nimmt die Auszeichnung von Jörg Richter (l.), Chef des Analysehauses Dr. Richter IQF, und Ralf Vielhaber, Geschäftsführer und Herausgeber des Fuchsbriefe-Verlages, entgegen.  | © PBPI/Stefanie Loos 2017

Robert Hager (M.), Bereichsleiter Private Banking des Bankhauses Spängler, nimmt die Auszeichnung von Jörg Richter (l.), Chef des Analysehauses Dr. Richter IQF, und Ralf Vielhaber, Geschäftsführer und Herausgeber des Fuchsbriefe-Verlages, entgegen. Foto: PBPI/Stefanie Loos 2017

Das Private Banking des Bankhauses Carl Spängler ist Gewinner des aktuellen Tests der Private Banking Prüfinstanz (PBPI), einem gemeinsamen Projekt des Verlages Fuchsbriefe und des Analysehauses Dr. Richter IQF. Das österreichische Traditionshaus konnte damit nach dem Test vom vergangenen Jahr auch den aktuellen für sich entscheiden.

Auf Rang 2 landet mit der Bank Gutmann ebenfalls ein Vertreter aus der Alpenrepublik. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern. Beide Häuser verwiesen mit 89,1 beziehungsweise 88,7 von 100 Punkten die Dekabank Luxemburg, die 87,9 Punkte erreichte, auf Rang 3.  

Das Prozedere

Den diesjährigen Testfall wählten die Verantwortlichen vor dem Hintergrund von Flüchtlingskrise, Brexit und EZB-Geldpolitik. Ausgehend von diesem Szenario erwägt der Testkunde, der für die Prüfinstanz unterwegs war, entweder ganz in ein Land außerhalb der EU umzuziehen oder sich zumindest dort einen Zweitwohnsitz zuzulegen. Ein Fall, der die Währungsexpertise der Geldhäuser laut PBPI ebenso auf den Prüfstand stellt, wie er ihr Mitdenken herausfordert.

Das Kundenvermögen beläuft sich auf 8 Millionen Euro. 4 Millionen davon sind in Immobilien angelegt, circa die Hälfte des Depots besteht aus deutschen Aktien. Das in der Vergangenheit stets europafreundlich aufgestellte Depot soll nun so umgesichtet werden, dass nur noch 25 Prozent in Europa investiert sind. Die Grundstruktur aus 70 Prozent Aktien und 30 Prozent Renten soll unverändert bleiben.

Die PBPI bewertete in einem ersten Schritt das Beratungsgespräch, das mit einer Gewichtung von 45 Prozent in die Endwertung einfloss. Darauf folgten die unterbreitete Vermögensstrategie mit 20 Prozent der Gesamtpunkte, während die Portfolioqualität und die Transparenz der Angebote mit 15 beziehungsweise 20 Prozent zu Buche schlugen.

Der jährliche Test wird seit 2003 von der Private Banking Prüfinstanz durchgeführt. Diese besteht aus Dr. Richter IQF und dem Verlag Fuchsbriefe. Interessierte können die Studie inklusive ausführlicher Einzelporträts/-analysen der Anbieter auf der Homepage des Fuchsbriefe-Verlags bestellen.

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