Fuchs-Report Das sind die besten Stiftungsberater Deutschlands

Bilden mit ihren Unternehmen die Private Banking Prüfinstanz: Dr. Jörg Richter (l.) von der Dr. Richter Unternehmensgruppe und Ralf Vielhaber, Geschäftsführer des Verlags Fuchsbriefe

Bilden mit ihren Unternehmen die Private Banking Prüfinstanz: Dr. Jörg Richter (l.) von der Dr. Richter Unternehmensgruppe und Ralf Vielhaber, Geschäftsführer des Verlags Fuchsbriefe

Bereits zum zehnten Mal hat die Private Banking Prüfinstanz, bestehend aus dem Verlag Fuchsbriefe und Dr. Jörg Richter IQF, zusammen mit den Auswertungspartnern Peters, Schönberger und Partner (Vermögenscontrolling) und Quanvest (Portfolioqualität) Stiftungsmanager auf den Prüfstand gestellt.

Im Markttest 2017 gab es dafür den konkreten Fall der Thussi-Drexler-Stiftung im Allgäu, die sich der Sozialarbeit widmet. Sie verfügt über ein Vermögen von rund drei Millionen Euro, welches professionell verwaltet werden soll, damit nachhaltig Erträge zur Erfüllung des Satzungszweckes erwirtschaftet werden.

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HINWEIS: Den Stiftungs-Report als Ganzes
Interessierte können die Studie inklusiver ausführlicher Einzelporträts/-analysen jedes einzelnen untersuchten Anbieters auf der Homepage des Fuchsbriefe-Verlags bestellen. Darin befindet sich unter anderem auch ein Fachbeitrag, der „Wege aus der Krise“ für Stifter aufzeigt.

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Die Stiftung möchte aus ihren drei Millionen Euro liquidem Vermögen einen laufenden Ertrag von 50.000 bis 100.000 Euro erzielen und dabei das Kapital real erhalten. Zudem sollen zur Sicherstellung jederzeitiger Flexibilität 15 Prozent an Liquidität vorgehalten werden.

Das Vermögen sollte in seiner Substanz immer erhalten bleiben. Die Vermögensmanager sollten darlegen, wie sie mit der Diskrepanz zwischen dem Erwirtschaften von guten Erträgen und dem Substanzerhalt des Stiftungsvermögens umgehen wollen.

Einmal jährlich sollte der Vermögensverwalter am Sitz der Stiftung den Stiftungsrat und Vorstand über die Entwicklung des Vermögens informieren. Dabei ist die Anlagestrategie zu erläutern und eventuell an die aktuelle Finanzlage anzupassen. Ansonsten wünscht sich die Stiftung eine quartalsweise Berichterstattung.

In fünf Qualitätskategorien konnten die 55 Teilnehmer des Fuchsbriefe-Tests Punkte sammeln. Sie umfassen den Anlagevorschlag (45 Prozent), die Portfolioqualität (15), die Transparenz (15), Services (5) und den Beauty Contest (20). Die Werte in den Klammern geben die jeweilige Gewichtung für die Gesamtwertung an.

Mehr als 60 Anbieter aus dem In- und Ausland haben sich um das Mandat der Thussi-Drexler-Stiftung beworben. 55 haben ein Angebot eingereicht. Der Großteil der Anbieter kam mit 44 aus Deutschland. Sieben Bewerber stammen aus Österreich, vier aus Liechtenstein und jeweils einer aus Luxemburg und der Schweiz.

Darunter sind drei Family Offices, zehn Vermögensverwalter, vier Institute aus dem Sparkassensektor sowie weitere drei Landesbanken, sechs aus dem genossenschaftlichen Sektor und 27 Privatbanken. Stiftungskompetenz, die mehr als 50 Jahre zurückreicht, haben davon sechs Institute.

Auf den kommenden Seiten haben wir für Sie die Top 10 der einzelnen Bewertungskategorien und das Jahres-Ranking 2017 als interaktive Grafiken aufbereitet.