Früherer Merck-Finck-Vorstand Udo Kröger geht zur Frankfurter Bankgesellschaft

Udo Kröger: Der 47-Jährige hat bei der Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) eine neue berufliche Heimat gefunden. | © Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland)

Udo Kröger: Der 47-Jährige hat bei der Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) eine neue berufliche Heimat gefunden. Foto: Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland)

Udo Kröger wird künftig im Vorstand der Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) deren NRW-Geschäft vorantreiben. Das hat das private banking magazin in Erfahrung gebracht. Damit wächst der Vorstand der deutschen Tochtergesellschaft der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) auf drei an. Bislang lenken dort Michael Henrich (Markt) und Helge Kramer (Marktfolge) die Geschicke.

Kröger soll künftig hautsächlich das Geschäft mit Sparkassen und deren vermögende Kunden in der Region Nordrhein-Westfalen weiterentwickeln. Erst jüngst hat man mit einer neuen Niederlassung und Einstellungsoffensive in Düsseldorf dafür die Weichen gestellt. Das NRW-Geschäft ist einer der Säulen im Deutschlandgeschäft des Instituts. Die Wachstumsinitiative im bevölkerungsreichsten Bundesland ist Teil einer größeren Strategie, sich als Privatbank der Sparkassen-Finanzgruppe zu positionieren und mittels des sogenannten „Beratungsprozess Deutscher Mittelstand“ die Betreuungslücke von vermögenden Familienunternehmer zu schließen. Dazu hatte man bereits das eine Family-Office-Tochter gegründet und zudem das Angebot an Sparkassen-Partner für eine Zusammenarbeit in der Vermögensverwaltung überarbeitet.

Der neue FBG-Vorstand war bis vor kurzem für Merck Finck Privatbankiers tätig, zuletzt als Vorstand, davor als persönlich haftender Gesellschafter. Insgesamt war Kröger bei den Münchnern zehn Jahr tätig und für das Privatkundengeschäft verantwortlich. Vor seiner Merck-Finck-Zeit arbeitete er fast 20 Jahre lang bei der damaligen Dresdner Bank im Privatkundengeschäft.