Früherer Leiter Philanthropie UBS und Mario Marconi trennen sich

UBS-Sitz in Zürich

UBS-Sitz in Zürich Foto: Getty Images

Der ehemalige Chef des Segmentes Philanthropie der Schweizer Großbank UBS, Marco Marconi, verlässt das Unternehmen. Das berichtet das Finanznachrichtenportal „Finews.ch“. Das Unternehmen wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern.

Marconi war bereits Anfang des Jahres im Zuge einer Neuordnung des Geschäftsbereiches von seinem Posten als Philanthropie-Chef abberufen worden. Als Chairman Philanthropy war er danach nur noch für die Kundenbetreuung zuständig. Mittlerweile heißt die Sparte Great Wealth Solutions und wird von Laura Geiger-Pancera geführt.

Sie war zuvor Geschäftsführerin im Bereich der UHNWIs (Ultra High Net Worth Individuals) gewesen. Zugleich hatte die UBS die Teile Impact Investing und Values-Based Investing aus dem neuen Geschäftsbereich ausgegliedert.

Abgang nicht unerwartet

Impact Investing, das Anlegen mit einem positiven gesellschaftlichen und finanziellen Effekt, ist nun beim Investmentchef des UHNWIs-Bereiches Simon Smiles angesiedelt. Values-Based Investing, das nachhaltige Anlegen, wurde dem Bereich Investment Product and Services (IPS) angegliedert und von Mike Stewart und Dominic Vail, Leiter IPS, geführt.

Marconis Weggang kam laut „Finews.ch“ nicht unerwartet. Der Philanthropie-Manager sei intern nicht unumstritten gewesen und zunehmend in Ungnade gefallen. Marconi war ein Eigengewächs der Bank. Er hatte 1989 im Corporate Banking angefangen und war Mitte der neunziger Jahre ins Wealth Management gewechselt.