Von der Signal Iduna Landeskrankenhilfe erweitert Vorstand

Die Landeslebenshilfe und die Landeskrankenhilfe haben Nachwuchs im Vorstand.  | © LLH

Die Landeslebenshilfe und die Landeskrankenhilfe haben Nachwuchs im Vorstand. Foto: LLH

Matthias Brake ist in den Vorstand der Landeskrankenhilfe und der Landeslebenshilfe in Lüneburg eingezogen. Der Diplom-Mathematiker kommt von der Signal Iduna Krankenversicherung. Dort war er verantwortlicher Aktuar. Während Brake bei der Landeskrankenhilfe einfaches Vorstandsmitglied ist, besetzt er bei der Landeslebenshilfe den Chefposten. 

Ein neuer Kopf für zwei Unternehmen 

Der Vorstand der 1926 gegründeten Landeskrankenhilfe ist im Zuge der Ernennung Brakes auf vier Personen gewachsen. Das Führungsgremium des privaten Krankenversicherers setzt sich heute wie folgt zusammen: Vorsitzender ist weiterhin Ernst-Wilhelm Zachow, er ist unter anderem für das Finanz- und Rechnungswesen zuständig. Ihm zur Seite stehen Matthias Brake, Gisela Lenk und Hendrik Lowey.

Bei der 1953 als Schwestergesellschaft zur LKH gegründeten Landeslebenshilfe wiederum ist Ernst-Wilhelm Zachow aus dem Vorstand ausgeschieden. Dem Gremium des Lebensversicherungsunternehmens gehören neben Neuling Brake die bisherigen Mitglieder Gisela Lenk und Hendrik Lowey an.

Während sich die beiden Unternehmen mit Blick auf Ihre Führungsriege kaum unterscheiden, bestehen in der Kapitalanlagen deutliche Unterschiede: Die Landeskrankenhilfe beziffert den Buchwert ihrer nach HGB bilanzierten Kapitalanlagen auf rund 7,2 Milliarden Euro (Stand per 31. Dezember 2017).

Davon entfallen etwa 2,9 Milliarden Euro auf die Bilanzposition Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere. 2,4 Milliarden Euro waren zum Bilanzstichtag in Namensschuldverschreibungen investiert. 1,3 Milliarden Euro entfallen auf Schuldscheinforderungen und Darlehen. Im Vergleich dazu fallen die Kapitalanlagen bei der Landeslebenshilfe mit 172,5 Millionen Euro deutlich niedriger aus.