Jetzt eine Private-Equity-Firma Franklin Templeton weiter in Kauflaune

Franklin-Templeton-Chefin Jennifer Johnson

Franklin-Templeton-Chefin Jennifer Johnson: „Den wachsenden Wunsch unserer Kunden nach alternativer Vermögensverwaltung erfüllen“ Foto: Franklin Templeton

Die Investmentgesellschaft Franklin Templeton übernimmt den Private-Equity-Spezialisten Lexington Partners. Dafür zahlt sie 1,75 Milliarden US-Dollar, eine Milliarde davon bei Abschluss und den Restbetrag über drei Jahre verteilt. Das Geld habe man in der Bilanz bereit liegen, teilt das Unternehmen mit.

Lexington soll als spezialisierter Investmentmanager im Konzern weiterarbeiten, das Managementteam soll unverändert bleiben. Zudem sollen Teilhaber und Mitarbeiter eine 25-prozentige über fünf Jahre garantierte Beteiligung an ihrem Unternehmen behalten und ebenfalls über fünf Jahre 338 Millionen Dollar an leistungsabhängigen Barprämien ausgezahlt bekommen.

Das 1994 gegründete Lexington mit Sitz in New York und weltweit acht Niederlassungen ist darauf spezialisiert, sich über den Zweitmarkt oder als Co-Manager an Private-Equity-Anlagen zu beteiligen. Seit Gründung hat es eigenen Angaben zufolge 55 Milliarden Dollar von Anlegern eingesammelt.


Die Übernahme will Franklin Templeton bis Ende des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2022 abgeschlossen haben. Da das Geschäftsjahr mit dem September endet, endet das zweite Quartal mit dem März. Die Abteilung für Alternative Anlagen soll dann insgesamt ungefähr 200 Milliarden Dollar unter ihren Fittichen haben.

Franklin-Templeton-Chefin Jenny Johnson sagt dazu:

„Diese Akquisition macht es uns möglich, aus dem sehr gefragten Sekundärmarkt für private Beteiligungen Kapital zu schlagen, einem Wachstumsbereich, der Franklin Templetons bestehende Fähigkeiten im Bereich alternativer Anlagen ergänzt, um den wachsenden Wunsch unserer Kunden nach alternativer Vermögensverwaltung auf der ganzen Welt zu erfüllen.“