Franklin Global Multi-Asset Income Fund Raus aus der Renditeflaute

 Matthias Hoppe, Lead-Portfoliomanager bei Franklin Templeton

Matthias Hoppe, Lead-Portfoliomanager bei Franklin Templeton

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Das niedrige Zinsniveau bringt Anleger um fest eingeplante Erträge. Ob Ruheständler oder Stiftungen – wer auf regelmäßige Ausschüttungen angewiesen ist, muss schon seit Längerem zum Teil negative Renditen für seine Bareinlagen und geringe Einkommenszahlungen für seine Staatsanleiheportfolios hinnehmen. Verlässliche Anlageerträge sind bei den aktuell niedrigen Renditen schwer zu erzielen.

Ausschüttung von 5 Prozent angestrebt

Eine Möglichkeit, der Renditeflaute zu entkommen, sind auf laufende Erträge ausgerichtete globale Multi-Asset-Lösungen. So wie der Franklin Global Multi-Asset Income Fund: Der 2013 aufgelegte und mittlerweile über 100 Millionen Euro große Fonds ist auf stetige Ertragsströme bei kontrolliertem Risiko ausgelegt.

„Das Anlageziel des Fonds besteht darin, eine Gesamtrendite aus Dividenden, Kupons und alternativen Erträgen zu erzielen, die eine jährliche Ausschüttung in gleichbleibender Höhe ermöglicht“, sagt Matthias Hoppe, Portfoliomanager des Fonds. „Im vergangenen Jahr konnten wir eine Ausschüttung von 5 Prozent erreichen, dieses Ziel streben wir auch für 2016 an“, berichtet der Fondsmanager. Hoppe und seine Mitstreiter Toby Hayes (London) und Thomas Nelson (New York) haben dafür Zugang verschiedenen Assetklassen, die sie flexibel und ohne regionale Beschränkungen einsetzen können.

„Wir wollen Erträge nicht um jeden Preis erzielen, sondern streuen breit in verschiedene Anlageklassen, um das Risiko zu reduzieren“, erläutert Hoppe. Konkret soll der Fonds mit der Hälfte der Volatilität des Aktienmarkts gemanagt werden. „Die Beimischung von alternativen Anlagen zielen darauf ab, bestimmte Risikoprämien zu extrahieren und so Renditen zu erzielen, die nicht vom Auf und Ab der Börsen abhängen und damit das Portfolio besser diversifizieren“, erklärt der Fondsmanager.

Unterstützung bekommt das Trio von der Expertise im Hause Franklin Templeton. Das Multi-Asset Team besteht aus über 80 Investmentexperten an 13 Standorten weltweit und hat Zugang zu der gesamten globalen Investmentexpertise von Franklin Templeton.

Staatsanleihen-Alternativen aus dem Südpazifik

Matthias Hoppe setzt im Anleihesegment weiterhin auf Hochzinsanleihen: „Nach unserer Meinung bieten High-Yield-Bonds attraktive Renditen angesichts der Ansteckung und Spread-Ausweitung aus den jüngsten Turbulenzen im Energiesektor.“ Daneben stehen bei den Anleihen vor allem Unternehmensanleihen bester Bonität im Fokus. Bei Staatsanleihen bieten US-Treasuries aus Sicht der Experten derzeit ein besseres Risiko-Ertrags-Profil als solche aus der Eurozone.

Aber es gibt durchaus Einschränkungen, so Hoppe: „Wegen der Aussichten für Wachstum und Inflation sowie des aktuellen Niveaus der US-Renditen sind aus unserer Sicht die Renditen von Langläufern in den Vereinigten Staaten nach oben begrenzt, und die US-Zinskurve könnte sich abflachen.“ Hoppe und sein Team setzen stattdessen auf Alternativen wie etwa australische Staatsanleihen, die aktuell die höchste Rendite unter den Staatsanleihen der G7-Länder bieten. Auch Neuseeland-Bonds zählen zu den größten Positionen im Fonds.

Lockere Geldpolitik steigert Interesse an Aktien aus Europa und Japan

Auf der Aktienseite favorisieren die Fondsmanager aktuell europäische und japanische Titel – vor allem wegen der lockeren Geldpolitik und der günstigen Währungen. Bei den Sektoren liegt der Schwerpunkt mit über 27 Prozent auf der Finanzbranche, gefolgt von Versorgern (23 Prozent) und Energieunternehmen (14 Prozent).

Seit der Auflegung vor knapp drei Jahren hat sich das Konzept des Franklin Global Multi-Asset Income Fund bewährt. Dank der Ausschüttungen können Anleger mit regelmäßigen Einkommen rechnen. Planbarkeit in Hinblick auf Renditen und Wertschwankungen ist schließlich für viele Investoren ein wichtiges Kriterium bei einem Fondskauf geworden. Und der globale Multi-Asset-Fonds von Franklin Templeton bietet genau das.