Private-Banking-Arm der Sparkassen Frankfurter Bankgesellschaft steigert Vermögen um 10,5 Prozent

Holger Mai, Geschäftsführer der Frankfurter Bankgesellschaft

Holger Mai, Geschäftsführer der Frankfurter Bankgesellschaft: Aktuelle Zahlen im Gepäck Foto: Frankfurter Bankgesellschaft

Die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe, die Privatbank der deutschen Sparkassen, legt ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 vor. Demnach kletterte das verwaltete Vermögen um 10,5 Prozent auf umgerechnet 12,5 Milliarden Euro.

Die Provisions- und Devisenerträge vor Vergütung an die Sparkassen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent auf 55,2 Millionen Euro. Die kooperierenden Sparkassen  immerhin 73 Prozent aller Institute  erhielten davon 21,3 Millionen Euro. Zudem flossen 3,8 Millionen Euro Dividende an die Alleinaktionärin Helaba. Als Bilanzgewinn verbleiben 4 Millionen Euro bei der Frankfurter Bankgesellschaft. Nach eigenen Angaben zählt sie damit zu den zehn größten Privatbanken in Deutschland.

Holger Mai, Vorsitzender der Geschäftsleitung, sieht die Gruppe, nach dem Zukauf der auf Beteiligungen spezialisierten Beratungsgesellschaft IMAP, als Vollsortimenter in der Mittelstandsberatung: „Vom Dienstleistungsangebot her gibt es nichts, was wir nicht schon haben. Die Gruppe ist damit fertig und bereit für die nächste Expansion – organische Expansion.“

Im April übernahm die Frankfurter Bankgesellschaft das Private-Banking-Team der Saar LB, das auch in Zukunft am bisherigen Standort arbeiten wird. Weitere Büros innerhalb der Sparkassen sind in Planung. Das Management schaut optimistisch in die Zukunft: Mittelfristig, das heißt bis zum Jahr 2025, soll das Anlagevolumen auf rund 18 Milliarden Euro wachsen, der Ertrag aus Provisionen auf 182 Millionen Euro und der Gewinn vor Steuern auf mehr als 18 Millionen Euro.