Fondsporträt: Sandelholz-Investments Astreine Investments

Indisches Sandelholz - ein einzigartiger Sachwert | © TFS

Indisches Sandelholz - ein einzigartiger Sachwert Foto: TFS

Anleihen, Aktien, Immobilien, Infrastruktur, erneuerbare Energien – Risikostreuung zur Renditeoptimierung ist ein zentrales Thema in der Kapitalanlage. Jäderberg & Cie bietet deutschen Investoren als einziges Unternehmen den Zugang zu einem einzigartigen Sachwert: dem Indischen Sandelholz. Die Anleger beteiligen sich an der Aufzucht der Bäume in Plantagen in Australien sowie an der Vermarktung der Bäume, die nicht nur als Holz verkauft werden, sondern auch zu Sandelholzöl verarbeitet werden, das unter anderem in der Medizin und Kosmetik genutzt wird. 

Partner bei den Investments ist die australische TFS. „Das Unternehmen ist weltweit das einzige, das den Indischen Sandelbaum nachhaltig, kommerziell auf großer Fläche anbaut“, sagt Peter Jäderberg. Der Geschäftsführer von Jäderberg & Cie. beschäftigt sich seit 2009 mit dem Thema und hat 2010 den ersten geschlossenen Sandelholz-Fonds initiiert. Aktuell sind zwei Produkte im Angebot. Bei dem einen investieren Anleger über ein Beteiligungsdarlehen, bei dem anderen sind sie Eigenkapitalgeber.

JC Indian Sandalwood 5: Zinsen ab dem ersten Jahr - bis zu 10,7 Prozent

Der JC Indian Sandalwood 5 ist nach dem Vermögensanlagegesetz aufgelegt. Anleger investieren ab 10.000 Euro in Form eines nachrangigen partiarischen Beteiligungsdarlehens. „Für die Größenordnung halten wir das Beteiligungsdarlehen für die sinnvollste Verpackung. Die Kosten für einen Alternativen Investmentfonds (AIF) wären zu hoch“, begründet Jäderberg die Auswahl.

Das Investment erfolgt an mehreren von TFS in Australien betriebenen Plantagen mit Indischen Sandelholzbäumen. Die Laufzeit des Darlehens liegt bei 12 bis 13 Jahren. In den ersten fünf Jahren ist eine Verzinsung von 5 Prozent avisiert, danach von 6 Prozent. Am Ende gibt es zur Rückzahlung der Einlage einen Schlussbonus, die Prognose liegt bei 67 Prozent. Ein vorzeitiger Ausstieg ist ab dem dritten Jahr möglich. „Wir haben mit großem Puffer kalkuliert, und können unsere Auszahlungsprognosen halten, selbst wenn die Einnahmen um 27 Prozent geringer ausfallen als prognostiziert“, so Jäderberg.

JC Eagle Park 4: Spezial-AIF mit 14 Prozent IRR-Rendite

Ab einer Mindestsumme von 200.000 Euro steht der JC Eagle Park 4 Investoren offen. Diese Eigenkapital-Beteiligung ist als geschlossener Spezial-AIF nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) aufgelegt. Investoren beteiligen sich als Kommanditisten an dem Fonds und damit an der Eagle-Park-Plantage im Northern Territory in Australien, die 2012 von TFS angepflanzt wurde. Die Laufzeit des Fonds liegt laut Prognose bei etwa zwölf Jahren. Bis dahin sollten die Bäume ausgewachsen, das Holz geerntet, verarbeitet und vermarktet sein.

„Am besten rechnet sich das Produkt für Langfrist-Investoren, die auf laufende Erträge verzichten können“, meint Jäderberg. Nach zwölf Jahren soll die Gesamtrückzahlung bei rund 500 Prozent liegen, was einer IRR-Rendite von gut 14 Prozent entspricht - nach australischen Steuern. Wer es flexibler braucht, kann sich ab dem Geschäftsjahr 2017/2018 jährlich bis zu 10 Prozent auszahlen lassen. Dadurch nimmt er sich allerdings Renditechancen, da entsprechende Anteile an der Plantage mit dem jeweiligen (konservativ gerechneten) Zeitwert veräußert werden müssen.

Für das Eigenkapitalprodukt sprechen nicht nur die höheren Renditechancen, sondern es hat auch steuerliche Vorteile. Während die bereits in Australien versteuerten Einkünfte beim Beteiligungsdarlehen zusätzlich in Deutschland unter die Abgeltungssteuer fallen, sind sie für Kommanditisten in Deutschland nach dem Doppelbesteuerungsabkommen unter Progressionsvorbehalt steuerfrei.