Kommt von der Allianz Kenfo beruft Leiter für die Asset-Allokation

Marc-Gregor Czaja fängt beim Kenfo an.

Marc-Gregor Czaja wechselt von der Allianz zum Kenfo. Bildquelle: Kenfo

Marc-Gregor Czaja übernimmt am 1. Oktober 2025 die Leitung der Asset-Allokation beim Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo).

Er übernimmt mit Beginn des vierten Quartals einen Teil der Aufgaben, die zuletzt Patrick Busch verantwortete. Der bisherige Leiter der Asset-Allokation und Nachhaltigkeit (Head of Asset Allocation and Sustainability) verließ den Fonds Ende Juni nach acht Jahren  und wechselte zum Family Office Arboris.

Busch baute die Bereiche auf und leitete diese bis zu seinem Weggang. Weitere ehemalige Aufgaben von Busch übernahm bereits im Juli Clara Mokry, die seitdem den Bereich Nachhaltigkeit nicht mehr nur stellvertretend leitet, nun Head of Sustainability ist.

Czaja war zuvor 15 Jahre bei der Allianz

Czaja berichtet an Geschäftsführerin Anja Mikus, die betont: „Wir freuen uns sehr, mit Herrn Dr. Czaja einen ausgewiesenen Investmentexperten für den Kenfo gewonnen zu haben. Besonders wertvoll ist seine umfassende Erfahrung in der langfristigen Kapitalanlage, die hervorragend zu unserem Profil passt.“

Zuvor war der promovierte Wirtschaftswissenschaftler und CFA-Charterholder seit 2010 bei Allianz Investment Management tätig, zuletzt ab 2023 als Head of Asset Allocation Analysis. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem die Entwicklung langfristiger Kapitalmarktannahmen sowie die Bewertung von Anlageklassen im Rahmen der strategischen Asset-Allokation.

 

Von 2015 bis 2023 leitete Czaja als Global Head of Equities and Derivatives die globale Aktienstrategie sowie das Derivate-Overlay der Allianz-Gruppe. Allianz Investment Management verwaltet die Anlagen der Allianz-Versicherungsunternehmen. Seine Karriere begann er 2007 als Senior Equity Strategist bei der Landesbank Baden-Württemberg.

Der Kenfo wurde 2017 als Nachfolger der privaten Rückstellungen der Atomkonzerne gegründet. Die ehemaligen Kraftwerksbetreiber zahlten 24,1 Milliarden Euro in den Fonds ein. Bis Ende des Jahrhunderts soll das Geld für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls reichen.

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