Folge von Mifid II Vermögensverwalter Buchauer gibt 32-KWG-Lizenz auf

Jürgen Buchauer arbeitet künftig auf Grundlage der 34f-Lizenz.  | © Buchauer

Jürgen Buchauer arbeitet künftig auf Grundlage der 34f-Lizenz. Foto: Buchauer

Der Finanzdienstleister Buchauer mit Sitz im baden-württembergischen Waibstadt hat seine 32-KWG-Lizenz zum Ende vergangenen Jahres aufgegeben. Eine entsprechende Information der Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin wurde dem private banking magazin auf Anfrage bestätigt.

Als Grund für den Schritt nennt Geschäftsführer Jürgen Buchauer den mit Mifid II verbundenen Aufwand und die gestiegenen Kosten. Letztere hätte man auf die Kunden umwälzen müssen, was jedoch im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld nicht möglich sei, so Buchauer zum private banking magazin.

Stattdessen will Buchauer seine Kunden künftig auf Basis der 34f-GewO-Lizenz individuell beraten. „Der Schritt gibt uns die Möglichkeit, uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren“, so Buchauer. Der Finanzdienstleister ist seit 1987 am Markt, über die 32-KWG-Lizenz verfügte das Unternehmen seit der 6. KWG-Novelle im Jahr 1998.