Er ist ein Mann, der lieber anpackt, als Powerpoint-Folien zu schieben. Stefan Lettmeier ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied der V-Bank. Eine Plattformbank, die schon Plattform war, als den Begriff noch keiner kannte. Im Gespräch mit Caro Tsalkas und Oliver Morath erzählt der Münchner, wie aus einer rebellischen Idee eine etablierte Adresse für Vermögensverwalter wurde.
Es geht um Mut, Haltung, echte Bankkultur: darum lehnt die V-Bank lieber Kunden ab, als Service zu opfern. Lettmeier will Wachstum nicht um jeden Preis.
Privat zeigt sich der Banker als Familienmensch mit fünf Kindern. Seine Leidenschaften reichen von Motorrädern über Skifahren bis zu Goldmünzen – und beim Anstoßen bevorzugt er Bier statt Wein. Ein Gespräch über Bodenhaftung, Digitalisierung und die Fähigkeit, fest in der Gegenwart verwurzelt zu bleiben, auch wenn der Blick längst der Zukunft gilt.
