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Konstantin Marquardt im Videogespräch Warum Family Offices mehr moderieren als verwalten

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Generationswechsel, Unternehmensverkauf oder neue Anlageklassen: Unternehmerfamilien stehen oft vor komplexen Entscheidungen. Konstantin Marquardt, Geschäftsführer der TANGRAM Family Office GmbH, spricht mit Lennard Klindworth darüber, warum Family Offices heute weit über klassische Vermögensverwaltung hinausgehen.

Auf dem 39. private banking kongress in München diskutieren Lennard Klindworth und Konstantin Marquardt, Geschäftsführer der TANGRAM Family Office GmbH, die Rolle moderner Multi Family Offices – und warum sich viele Unternehmerfamilien heute mehr als klassische Vermögensverwaltung wünschen.

Im Mittelpunkt stehen Situationen, in denen finanzielle Entscheidungen eng mit familiären Entwicklungen verbunden sind. Bei Generationswechseln, Unternehmensverkäufen oder Erbschaften entstehen häufig neue Anforderungen an Vermögensstrukturen, Entscheidungsprozesse und langfristige Strategien. Marquardt beschreibt, warum es nicht ausreicht, ausschließlich Portfolios zu optimieren – und warum Family Offices zunehmend als langfristige Sparringspartner agieren müssen.

Dabei geht es nicht nur um Zahlen, Renditeziele oder Asset Allocation. Entscheidend sei vielmehr, die Werte, Ziele und Dynamiken innerhalb einer Unternehmerfamilie zu verstehen. Strategien müssten flexibel bleiben und sich an veränderte Lebenssituationen anpassen. Vertrauen, Transparenz und Offenheit spielen dabei laut Marquardt eine zentrale Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Zugang zu US-Venture-Capital. Marquardt erläutert, warum viele Unternehmerfamilien bewusst nach Beteiligungen an aufstrebenden Unternehmen suchen – und weshalb dabei unternehmerisches Denken wichtiger ist als die reine Assetklasse. Gleichzeitig erklärt er, warum Zugang und Auswahl in diesem Bereich entscheidender sein können als die bloße Kapitalstärke eines Investors.

Auch die Frage nach Unabhängigkeit im Family-Office-Markt wird thematisiert. Viele Anbieter werben mit unabhängiger Beratung – Marquardt beschreibt, wie TANGRAM diesen Begriff interpretiert und warum Transparenz bei Vergütungsstrukturen und Interessenkonflikten dabei eine zentrale Rolle spielt.

Darüber hinaus geht es um Konflikte innerhalb von Unternehmerfamilien, unterschiedliche Risikovorstellungen zwischen Generationen und die Herausforderung, auch unangenehme Themen offen anzusprechen. Marquardt erklärt, warum Family Offices dabei häufig moderieren müssen – und wo externe Spezialisten oder Mediatoren notwendig werden.

Das vollständige Gespräch – über persönliche Empfehlungen im Mandantengeschäft, den Wert langfristiger Beziehungen gegenüber kurzfristigen Produktlösungen und die zunehmend unternehmerische Rolle moderner Family Offices – ist jetzt im vollständigen Videogespräch auf Private Banking Magazin abrufbar.

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