Global oder lokal – Der Family-Office-Talk „Family Office ist wie intellektuelles 3D-Schach“

Carolin Tsalkas (l.), Honestas, und Stephan Buchwald, Kontora

Carolin Tsalkas (li.) vom Family Office Honestas und Stephan Buchwald vom Family Office Kontora Bildquelle: Matthias Oertel

private banking magazin: Ihr beide vertretet zwei unterschiedliche Modelle: Kontora hat sich internationalisiert und einen großen Partner ins Boot geholt, während Honestas nach wie vor sehr eigentümergeprägt und lokal arbeitet. Fühlt sich das nicht wie ein Gegensatz an?

Carolin Tsalkas: Nicht unbedingt. Wir geben unseren Kunden Nestwärme und Sicherheit, sind immer erreichbar. Aber auch bei uns gibt es die ganze Kunden-Bandbreite: vom internationalen Hedgefonds-Manager bis zur Familie, die einfach Ruhe und Vertrauen sucht.

Stephan Buchwald: Ich stimme zu. Klarheit im Markt ist wichtig, damit Kunden entscheiden können, was ihnen wichtiger ist. Oft gehen die Präferenzen sogar innerhalb einer Familie auseinander: Die Kinder legen Wert auf die globalen Dienstleistungen, die Eltern wollen lieber mehr Nähe und Sicherheit.

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