Family Banker beim Bankhaus August Lenz Commerzbank-Wealth-Manager macht sich selbstständig

Sven Lübke kehrt der Commerzbank den Rücken, um als selbstständiger Berater ganz klassisch einige ausgewählte Wealth-Management-Kunden zu beraten.

Sven Lübke kehrt der Commerzbank den Rücken, um als selbstständiger Berater ganz klassisch einige ausgewählte Wealth-Management-Kunden zu beraten.

Nach 21 Jahren bei der Commerzbank hat sich Wealth Manager Sven Lübke selbstständig gemacht. Als Private Family Banker des Bankhauses August Lenz hat er klassische Zielkunden aus dem Wealth Management im Visier. Lübke verfolgt das Ziel, einige wenige vermögende Privatkunden und Unternehmerkunden sehr umfangreich und umfassend beraten. „Wenn der Kunde zufrieden ist, habe auch ich Erfolg“, beschreibt er seine Strategie.

Zu Lübkes Beratungsfeldern gehören Altersvorsorge, Finanz- und Ruhestandsplanung, Geldanlage, Finanzierung und Immobilien sowie Versicherungen. Seine bevorzugte Region ist das Ruhrgebiet und der Großraum Düsseldorf. „Allerdings reise ich selbstverständlich auch zu Kunden, die in der übrigen Republik wohnen, sofern diese zu meinen Zielkunden gehören.“

Am Family-Banker-Modell des Bankhauses August Lenz haben Lübke besonders die Möglichkeiten im Kreditgeschäft überzeugt. Das Institut bietet die Dienstleistung selbst aktiv nicht an, sondern tritt über seine eigenständigen Berater nur als Vermittler auf.

Lübkes bisherige Laufbahn besteht aus „21 gelbgeprägten Jahren“ bei der Commerzbank. Neben diversen Positionen war er zunächst viele Jahre als Wertpapierspezialist tätig. Die vergangenen sieben Jahre begleitete er im Wealth Management in der Niederlassung Dortmund sehr vermögende Kunden im Anlagegeschäft und komplexen Kreditbereich. In der Position Gruppenleiter verantwortete er zuletzt ein Team von zehn Relationshipmanagern. Lübke verfügt zudem über einen 2016 erworbenen Abschluss als Certified Financial Planner.

Als Hauptgrund für den Weg in die Selbstständigkeit gibt er die eingeschlagene Strategie der Commerzbank im Wealth Management an. Das Institut hat aus seiner Sicht mit 250.000 Euro die Einstiegsgröße im Geschäft mit vermögenden Privatkunden zu stark herabgesetzt. Dadurch seien zwar mehr Kunden hinzugekommen, jedoch zu Lasten der persönlichen Beratung.