Starthilfe Ex-UBS-Banker startet 500-Millionen-Dollar-Hedgefonds

Carl Vine, ehemaliger Managing Director bei der UBS und bei SAC Capital Advisors, tut sich mit Dymon Asia Capital (Singapore) zusammen - um so einen globalen Aktien-Long-Short-Hedgefonds mit Schwerpunkt auf Asien-Pazifik zu starten.

Der Fonds wird von einem Investment-Team verwaltet, an dessen Spitze Vine steht und das seinen Sitz im britischen Oxford hat. Das erklärte Dymon-President Jay Luo in einem Interview mit Bloomberg News. Vine werde Investmentchef, während Dymon bei der Infrastruktur unterstütze.

In den Fonds sollen zunächst 150 Millionen Dollar fließen, wie es hieß. Beim Erreichen von 500 Millionen Dollar würden keine neuen Investorengelder mehr angenommen.

Dymon, eine der größten Hedgefondsfirmen Asiens, expandiert und bietet Dienste jenseits von Investments an, damit Manager ihren eigenen Fonds gründen können.

“Anders als traditionelle Startgeld-Vereinbarungen, bei denen der Manager vielleicht die Hälfte seiner Zeit damit zubringen muss, alle Funktionen eines Hedgefonds jenseits der eigentlichen Investitionen aufzubauen, wird dieses Hybrid- Modell die Investoren begünstigen”, sagte Luo weiter. “Das Geschäftsrisiko, dass sich typischerweise mit einem Start ergibt, ist essenziell beseitigt.”

Der 38-jährige Vine hatte seine Karriere 1997 in London bei Prudential gestartet. Er wechselte im Jahr 2000 zur UBS und begann 2001, Long-Short-Investments zu managen, wie er in einer Email an Bloomberg News verriet. Im Jahr 2008 ging es zu SAC. Dort blieb er den Angaben zufolge bis Ende 2013.