Euro Magazin Das sind die Gewinner des Private-Banking-Tests 2016

Ihre Häuser bekamen für die Anlagevorschläge jeweils die Note „sehr gut“: Joachim Häger (links oben), Leiter des Private Banking der BHF-Bank, Bernhard Brinker (links unten), bei der Hypovereinsbank verantwortlich für Private Banking und Wealth Management, Andreas Brandt (rechts oben), Leiter Private Banking bei J. Safra Sarasin und Thomas Fischer, Leiter Private Banking bei der Bank Vontobel Europe

Ihre Häuser bekamen für die Anlagevorschläge jeweils die Note „sehr gut“: Joachim Häger (links oben), Leiter des Private Banking der BHF-Bank, Bernhard Brinker (links unten), bei der Hypovereinsbank verantwortlich für Private Banking und Wealth Management, Andreas Brandt (rechts oben), Leiter Private Banking bei J. Safra Sarasin und Thomas Fischer, Leiter Private Banking bei der Bank Vontobel Europe

Die BHF-Bank, die Hypovereinsbank, die Bank J. Safra Sarasin und die Bank Vontobel Europe haben den diesjährigen Private-Banking-Test des Euro-Magazins für sich entschieden. Alle vier Häuser schnitten mit der Gesamtnote „Sehr gut“ ab.

Während fast alle der insgesamt 18 getesteten Institute aus Sicht der Tester sinnvolle und hochwertige Portfolios zusammenstellten, gab es Abzüge unter anderem für einen zu hohen Anteil hochverzinslicher Anleihen, hohe Kosten und mangelhafte Risikoanalyse. Die Bedingungen für den Test wurden vom Euro-Magazin gemeinsam mit dem Institut für Vermögensaufbau (IVA) entwickelt.

Der Testfall: In diesem Jahr ging es darum, einen Anlagevorschlag für das Hamburger IT- und Software-Beratungshaus Cenit zu erarbeiten. Die Anlagesumme betrug 10 Millionen Euro, die die teilnehmenden Häuser in ein international gestreutes Portfolio investieren sollten. Der Aktienanteil durfte dabei nicht über 60 Prozent, der alternativer Anlagen nicht über 20 Prozent liegen. Bei einem maximalen Verlust von 20 Prozent erwarteten die Tester eine Zielrendite nach Kosten in Höhe von 3 bis 4 Prozent.

Die Bewertungskriterien: Bewertet wurden die Punkte Ganzheitlichkeit, Transparenz, Kosten, Risikoanalyse und der Gesamteindruck, die zu unterschiedlichen Anteilen in das Gesamturteil einflossen.

Beim Punkt „Ganzheitlichkeit“ ging es darum, wie stark die getesteten Anbieter ihren Anlagevorschlag nach den individuellen Bedürfnissen des Kunden ausrichten. Bei „Transparenz“ stand die Verständlichkeit der unterbreiteten Vorschläge und der Kosten im Mittelpunkt, während beim Punkt „Kosten“ selbst die Höhe der berechneten Gebühren ausschlaggebend war. Bei der Risikoanalyse zählte, wie stark die Häuser historische und künftige Risiken mit einbezogen. In den Gesamteindruck flossen die Effizienz bei der Umsetzung der Asset Allokation sowie die Streuung ein.

Am Ende schnitten die BHF-Bank, die Hypovereinsbank und die Bank Vontobel wie im Vorjahr mit der Gesamtnote „sehr gut“ ab. Sowohl der Hypovereinsbank als auch der Bank Vontobel gelang dabei ein Hattrick: Sie erreichten zum dritten Mal in Folge die Bestnote. Neu zur Spitzengruppe hinzu kam die Bank J. Safra Sarasin, die sich mit ihrem Anlagevorschlag nach dem Urteil „befriedigend“ im Vorjahr dieses Mal laut Jury ebenfalls als „sehr gut“ erwies.

Die Ausgabe 12/2016 des Euro Magazins mit dem gesamten Private-Banking-Test finden Sie am Kiosk.