Mindestanlagesumme eine Million Euro Metzler AM und Yielco Investments legen Infrastruktur-Dachfonds auf

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Mindestanlagesumme eine Million Euro
Metzler AM und Yielco Investments legen Infrastruktur-Dachfonds auf
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Philip Schätzle von Metzler AM „Mit der Auflegung des Fonds werden wir zum einen der veränderten Nachfrage seitens unserer Kunden gerecht. Zum anderen hat die Assetklasse für uns eine große Bedeutung in der strategischen Asset-Allokation unserer Multi-Ass

Philip Schätzle von Metzler AM „Mit der Auflegung des Fonds werden wir zum einen der veränderten Nachfrage seitens unserer Kunden gerecht. Zum anderen hat die Assetklasse für uns eine große Bedeutung in der strategischen Asset-Allokation unserer Multi-Asset- und Pension-Mandate.“ Foto: Metzler AM

Metzler Asset Management, eine Tochtergesellschaft des Frankfurter Bankhauses Metzler und die Yielco Investments Gruppe gehen, wie bereits berichtet,  eine langfristige Kooperation ein. Startschuss dafür ist die Auflage eines global ausgerichteten Infrastrukturfonds im Sommer diesen Jahres in Luxemburg.

Der Fonds hat ein Zielkapital von 300 Millionen Euro. Die Mindestanlagesumme liegt bei einer Millionen Euro. Ab dem letzten Zeichnungsschluss beträgt die Laufzeit 15 Jahre.

Die Manager des sollen durch Anlagen in ein global diversifiziertes Portfolio von Primary- und Secondary-Investitionen in Infrastruktur-Zielfonds Rendite erzielen. Angestrebt werden 10 Prozent Netto-IRR. Über mindestens zehn Fondsbeteiligungen sollen rund 150 unterliegende Infrastrukturinvestments abgedeckt werden. Die Investitionen sollen dabei über verschiedene Sektoren, Manager und Strategien gestreut sein. Der Fonds wird in Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung klassifiziert sein. Metzler AM ist für die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten verantwortlich. 

 

„Mit der Auflegung des Fonds werden wir zum einen der veränderten Nachfrage seitens unserer Kunden gerecht. Zum anderen hat die Assetklasse für uns eine große Bedeutung in der strategischen Asset-Allokation unserer Multi-Asset- und Pension-Mandate. Wir sehen in Infrastruktur ein langfristiges Wachstumsthema mit hohem Investitionsbedarf an privatem Kapital, nicht zuletzt beflügelt durch den European Green Deal“, sagt Philip Schätzle, Geschäftsführer und Leiter Vertrieb der Metzler AM.

„Die globale Infrastruktur bietet im privaten Kapitalmarkt attraktive Renditechancen und Inflationsschutz in Einklang mit ESG-Kriterien“, ergänzt Uwe Fleischhauer, Gründungspartner und Mitglied des Vorstands von Yielco. 

Schätzungen zufolge beläuft sich der Investitionsbedarf in Infrastruktur für die G20-Staaten auf rund 100 Billionen US-Dollar bis 2040, wovon aktuell nur etwa 3 Prozent durch privates Kapital gedeckt werden. Die Manager des geplanten Fonds sollen hier ansetzen und den Bedarf an Infrastrukturinvestitionen bedienen. Der größte Anteil des Investitionsbedarfs soll dabei auf die Bereiche Energieversorgung und Verkehrsinfrastruktur entfallen, aber auch Themen wie Dekarbonisierung und Digitalisierung spielen eine Rolle.

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