Onshore-Windparks Meag macht gemeinsame Sache mit Pensionsfonds aus Norwegen

Holger Kerzel von der Meag

Holger Kerzel von der Meag: „Die bestehenden Anlagen und weiteren Projekte werden unsere ehrgeizigen Anforderungen an nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Investitionen in erneuerbare Energieanlagen erfüllen.“ Foto: Meag

Zusammen mit Keppel Corporation Limited, Keppel Infrastructure Trust (KIT) und KLP erwirbt Meag insgesamt 49 Prozent eines Portfolios bestehender und geplanter Onshore-Windenergieanlagen in Norwegen, Schweden und Großbritannien. Die drei Parteien erwerben jeweils für 160 Millionen 33,33 Prozent und damit eindrittel an den 49 Prozent. Die verbleibenden 51 Prozent des Portfolios hält Eigenkapitalgeber Fred Olsen Renewables (Foras), Entwickler, Betreiber und Eigentümer von Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien.

Es gibt eine Kapitalzusage von insgesamt 480 Millionen Euro

Das Portfolio wird zunächst aus drei Windparks in Schweden und Norwegen mit einer Kapazität von 258 Megawatt (MW) bestehen. Die Zweckgesellschaft wird sich dann innerhalb der nächsten fünf Jahre, sobald die Investitionsentscheidungen getroffen sind, mit jeweils 49 Prozent an den entsprechenden Onshore-Windenergieanlagen von Foras in Schweden und dem Vereinigten Königreich beteiligen, bis zu einer Kapitalzusage von insgesamt 480 Millionen Euro.

 

 

 

„Die bestehenden Anlagen und weiteren Projekte werden unsere ehrgeizigen Anforderungen an nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Investitionen in erneuerbare Energieanlagen erfüllen“, so Holger Kerzel, Globaler Chef der illiquiden Vermögenswerte und Geschäftsführer der Meag.

Keppel ist ein Unternehmen aus Singapur welches im Bereich nachhaltige Urbanisierung arbeitet. Die Schlüsselbereiche sind: Energie und Umwelt, Stadtentwicklung, Konnektivität und Vermögensverwaltung. KIT ist der größte in Singapur börsennotierte diversifizierte Business Trust mit einem verwalteten Vermögen von rund 4,5 Milliarden Dollar. KLP ist einer der größten Pensionsfonds Norwegens.

Die wirtschaftlichen Aussichten für die Windenergie sind positiv

Die EU plant ihre Netto-Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent zu senken, und hat vorgeschlagen, ihr derzeitiges Ziel für erneuerbare Energiequellen von mindestens 32 Prozent bis 2030 auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund und angesichts des steigenden Strombedarfs von Industrie und Verkehr sind die wirtschaftlichen Aussichten für die Windenergie - neben anderen erneuerbaren Energiequellen - positiv.