Sachwerteportfolio wächst auf gut 40 Milliarden Euro Commerzbank steigt im großen Stil bei Aquila Capital ein

Sachwerteportfolio wächst auf gut 40 Milliarden Euro
Commerzbank steigt im großen Stil bei Aquila Capital ein
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Thomas Schaufler von der Commerzbank und Roman Rosslenbroich von Aquila: Anspruch, die nachhaltige Transformation der Wirtschaft aktiv mitzugestalten.

Thomas Schaufler (l.) von der Commerzbank und Roman Rosslenbroich von Aquila: Die Commerzbank übernimmt 74,9 Prozent an der Aquila Capital Investmentgesellschaft. Bildquelle: Sebastian Reich / Aquila

Die Commerzbank übernimmt 74,9 Prozent an der Aquila Capital Investmentgesellschaft. Das
Sachwerteportfolio im Konzern wächst damit auf gut 40 Milliarden Euro. Zweck der Übernahme ist es laut Presseaussendung, Provisionserträge zu steigern. Zudem erhofft sich die Bank dadurch einen Wachstumsbeschleuniger im Nachhaltigkeitsgeschäft und durch den Zugang zu Vertriebsnetzwerk und zu Projektentwicklern der Aquila Group internationale Wachstumschancen.

Aquila-Beteiligung laut Privatkundenvorstand Schaufler ein „Meilenstein“

„Die Mehrheitsbeteiligung an der Aquila Capital Investmentgesellschaft ist ein Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel, eine führende Rolle bei Angeboten nachhaltiger Produkte für unsere Kunden einzunehmen“, so Privat- und Unternehmerkundenvorstand Thomas Schaufler. Die Commerzbank hat das Asset und Wealth Management als Wachstumstreiber und Hebel für die Ertragsziele bis 2027 positioniert.

Die verbleibenden, nicht von der Commerzbank übernommenen 25,1 Prozent der Anteile verbleiben bei der bisherigen Muttergesellschaft Aquila Group. Die Aquila Capital Investmentgesellschaft soll sich unter dem Dach der Commerzbank zu einem führenden Asset Manager für nachhaltige Anlagestrategien entwickeln. Im Konzernverbund mit Commerz Real und der Aquila Capital Investmentgesellschaft will die Commerzbank demnach die Energiewende in Deutschland und Europa vorantreiben.

 

Seit der Gründung im Jahr 2001 ist das heute in der Aquila Capital Investmentgesellschaft
gebündelte Geschäft gewachsen. Das Unternehmen verwaltet mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachhaltige Sachwerte-Portfolios mit dem Schwerpunkt auf erneuerbare Energien für mehr als 300 hauptsächlich institutionelle Kunden.

Aquila-Management bleibt an Bord

Aquila Capital soll dabei als operativ weitestgehend eigenständige und investmentseitig autonome Tochtergesellschaft in der Commerzbank-Gruppe agieren. Das aktuelle Management wird ebenso an Bord bleiben wie Aquila-Group-Mitgründer Roman Rosslenbroich, der in den operativ eingebundenen Gesellschafterausschuss einzieht: „Die Partnerschaft mit der Commerzbank erweitert unser Kundennetzwerk erheblich, ermöglicht die zügige Entwicklung neuer, attraktiver Investmentprodukte mit dem Ziel einer Net-Zero Wirtschaft und stärkt die Position der Aquila Group im Markt.“

Zusammen mit Commerz Real wächst das Sachwerteportfolio des Commerzbank-Konzerns damit auf mehr als 40 Milliarden Euro. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im Laufe des zweiten Quartals 2024 gerechnet. Über die finanziellen Details der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart. Im Sommer 2023 hatte die Commerzbank schon die Investmentboutique Yellowfin Asset Management mitgegründet, die sich an Großanleger richtet. Auch bei Yellowfin ging die Bank eine Mehrheitsbeteiligung ein. 

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