Es ist entschieden Union Bancaire Privée kauft Coutts International

 Guy de Picciotto, Vorsitzender der Union Bancaire Privée, erweitert die Assets under Management um 30 Milliarden Franken

Guy de Picciotto, Vorsitzender der Union Bancaire Privée, erweitert die Assets under Management um 30 Milliarden Franken

Es ist entschieden: Die Genfer Bank Union Bancaire Privée (UBP) übernimmt das internationale Private Banking der RBS-Tochter Coutts. Zuletzt hatten nach einem mehrmonatigen Bieterwettkampf nur noch die UBS und Credit Suisse um Coutts International gerungen.

Der Verkauf folgt auf die Entscheidung der RBS, sich auf Großbritannien zu fokussieren und betrifft das Geschäft in der Schweiz, Monaco, dem Nahen Osten, Singapur und Hongkong. UBP übernimmt laut eigenen Angaben ein verwaltetes Vermögen von mehr als 30 Milliarden Schweizer Franken. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Zeitung „Financial Times“ hatte zuvor berichtet, dass UBP 600 bis 800 Millionen Dollar für Coutts bezahlen dürfte.

UBP sieht den Kauf von Coutts International als gelungene strategische und geografische Ergänzung. Die bisherige RBS-Tochter sei in Märkten vertreten, in den UBP bislang wenig präsent war. „Die Übernahme bekräftigt unser Engagement zur kontinuierlichen Stärkung unseres Vermögensverwaltungs-Geschäfts und ist ein wichtiger Meilenstein unserer Wachstumsstrategie“, erklärte Guy de Picciotto, Vorstandsvorsitzender der UBP. „Dies gilt in erster Linie für Märkte mit besonderem Potential wie Asien, in denen Coutts langjährige Beziehungen zu High-Net-Worth-Kunden aufgebaut hat.“

Diese Übernahme unterliegt noch der Zustimmung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden.