Patagonia-Westen, Newsletter und Wachstum Das Erfolgsrezept von Morning Crunch

Gründer Paul Ostwald

Gründer Paul Ostwald spricht in „For Professional Investors Only" über den Erfolg seine Newsletters Morning Crunch Bildquelle: Patagonia, Das Investment, private banking magazin

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Morning Crunch gehört zu den auffälligsten Neugründungen im deutschsprachigen Finanzmedienmarkt. Während viele Medienhäuser auf Websites, Apps und Social Media setzen, konzentrierte sich das Unternehmen von Beginn an auf einen Kanal, den viele bereits abgeschrieben hatten: den Newsletter.

Die Idee entstand während der Corona-Zeit. Paul Ostwald beobachtete, wie immer mehr junge Menschen über Smartphone-Broker und soziale Netzwerke an die Kapitalmärkte kamen, häufig jedoch ohne ausreichendes Verständnis für die Risiken ihrer Investments. Gemeinsam mit seinem Mitgründer wollte er Finanzinformationen verständlicher, zugänglicher und näher an der Lebenswelt dieser Generation vermitteln.

 

Der Erfolg gibt den Gründern recht. Heute erreicht Morning Crunch nach eigenen Angaben rund 200.000 Leser über verschiedene Newsletter-Angebote. Besonders bemerkenswert sind die Öffnungsraten, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen. Statt nüchterner Börsensprache setzt das Team auf Humor, Wortspiele und eine bewusst lockere Tonalität.

Aus den ersten 47 Rappen Umsatz entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit ein wachsendes Medienunternehmen. Nach mehreren Finanzierungsrunden erwirtschaftete Morning Crunch zuletzt nach eigenen Angaben rund eine halbe Million Euro Jahresumsatz. Für Ostwald zeigt die Entwicklung vor allem eines: Wer junge Zielgruppen erreichen möchte, muss nicht zwangsläufig auf den nächsten Social-Media-Trend setzen. Manchmal reicht eine gute Geschichte,  direkt im Posteingang.

 

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
Danke für Ihre Bewertung
Leser bewerteten diesen Artikel durchschnittlich mit 0 Sternen