Im Zentrum steht der Wellington Enduring Infrastructure Fund und die Frage, weshalb Infrastruktur gerade in einem Umfeld aus geopolitischen Spannungen, Energieumbau, Bewertungsrisiken und hoher Technologiekonzentration an den Aktienmärkten besondere Relevanz gewinnt. Hasterok erläutert aus Sicht eines globalen Asset Managers, warum Wellington Infrastruktur nicht als konjunkturgetriebenes Bau- oder Rohstoffthema versteht, sondern als investierbare Basis realer, regulierter und langfristig planbarer Vermögenswerte. Christian Hammes ordnet das Thema aus Sicht der strategischen Asset Allocation ein und misst den Fonds an Diversifikation, Risiko, Bewertung und Ertragsqualität.
Drei Schwerpunkte tragen das Gespräch: Erstens die Definition von Infrastruktur als Anlageklasse, die auf stabile Cashflows, reale Assets und langfristige Investitionszyklen setzt. Zweitens die globale Energietransformation mit Stromnetzen, Pipelines, Speichern und digitaler Infrastruktur als strukturelle Wachstumstreiber. Drittens die Portfoliofunktion von Infrastruktur als möglicher Gegenpol zu technologie- und bewertungsintensiven Aktiensegmenten. Die Episode zeigt, weshalb Infrastruktur weit mehr ist als ein defensives Nischenthema.
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