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Emerging Markets Mythen und Missverständnisse

Emerging Markets: Mythen und Missverständnisse

Emerging Markets eignen sich nur für kurzfristige Engagements – und bergen hohe Renditechancen, aber auch erhöhte Risiken und Schwankungen. Diese Sichtweise ist überholt. Im Gegenteil: Viele Regionen und Sektoren bieten defensive Möglichkeiten, die in Phasen der Risikoaversion besser geeignet sind als andere Anlageklassen. Die große Bandbreite der Chancen an diesen Märkten, ist einer ihrer besonderen Vorteile – sowohl mit Blick auf Aktien, als auch auf Anleihen.

Bei Aktien etwa besteht einer der größten Irrtümer in der Annahme, an den Schwellenmärkten würde sich alles um dynamische, wachstumsstarke Unternehmen drehen. Zwar bestätigen verschiedene Erhebungen, dass das Gros der aktiv verwalteten Anlagegelder, die ins EM-Aktienuniversum fließen, auf Core- und Wachstumsportfolios entfällt. Aufgrund ebendieser starken Ausrichtung werden viele Marktbereiche jedoch übersehen – was Value-Anlegern vielfältige Chancen eröffnet: Viele Firmen der «Old Economy» sind in Vergessenheit geraten und bieten mit äußerst niedrigen Bewertungen ein attraktives Kurspotenzial.

Zudem erwirtschaften die Unternehmen deutlich höhere freie Cashflows als in früheren Jahren, was zu stark steigenden Gewinnmargen führt. Hinzu kommt: Dank der gestiegenen Disziplin sind die Investitionsausgaben im Verhältnis zum Umsatz auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren gesunken.

Wir suchen nach vergessenen oder wenig gefragten Firmen, bei denen wir glauben, dass sie vor grundlegenden Veränderungen stehen und günstige Voraussetzungen für eine positive Neubewertung bieten. Das kann ein Wechsel in der Firmenleitung, eine anziehende Konjunktur oder ein unternehmensspezifisches Ereignis sein. Angesichts des voraussichtlichen Anstiegs der Unternehmensausgaben bevorzugen wir derzeit unter anderem den Finanzsektor. Für interessant halten wir beispielsweise einige südafrikanische Finanzwerte.

Gute Perspektiven für Anleihen

EM-Unternehmensanleihen wiederum sind aufgrund ihrer guten Fundamentaldaten ein klarer Kandidat für einen defensiven Sektor. So ähnelt die Performance asiatischer Unternehmensanleihen, die in den letzten Jahren ein beträchtliches Wachstum verzeichnet haben, eher der des Investment-Grade-Segments in den Industrieländern als der Wertentwicklung volatilerer Sektoren in den Schwellenländern.

Fehlentscheidungen von Notenbanken oder Unternehmen bergen in den Schwellenländern keine höheren Risiken als anderswo. Im Zuge der Reformen ist in den meisten dieser Staaten die Gefahr gebannt, dass schon eine oder zwei falsche Entscheidungen genügen, um eine Krise herbeizuführen.

Eine Fehleinschätzung ist nicht zuletzt die Auffassung, dass Schwellenländer bei trüberen Aussichten für die Weltwirtschaft keine gute Performance erwarten lassen. Zum einen ist das Wirtschaftswachstum in vielen Staaten positiv und schafft günstige Rahmenbedingungen. Zum anderen stärkt eine aufstrebende Mittelschicht das Wachstum der Binnennachfrage. Gleichzeitig liegt die Ausfallrate bei EM-Unternehmen auf einem zyklischen Tiefstand.

Weitere Information über Emerging Markets Aktien finden Sie hier.

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