Umfrage Einstieg in deutschen Private-Banking-Markt kaum erfolgsversprechend

Ist nicht von der Umstrukturierung betroffen: Die Frankfurter Niederlassung von Sal. Oppenheim

Ist nicht von der Umstrukturierung betroffen: Die Frankfurter Niederlassung von Sal. Oppenheim

Der deutsche Private-Banking-Markt ist ein hart umkämpftes Pflaster. Das hat schon so manches Bankhaus aus dem In- wie Ausland merken müssen. Beispiel dafür sind die Standortschließungen einiger Privat-Banking-Häuser wie Sal. Oppenheim, UBS und Credit Suisse. Bei letzterer kursieren im Markt sogar unbestätigte Gerüchte, die Bank wolle das Private Banking in Deutschland vollständig aufgeben.

Dass das Private-Banking-Geschäft in Deutschland hart umkämpft ist und für Neueinsteiger wenig erfolgsversprechend ist, hat jetzt auch eine Umfrage unter Private Bankern ergeben. Lediglich 27 Prozent trauen Instituten, die den Eintritt in den deutschen Private-Banking-Markt planen oder seit weniger als 2 Jahren im Markt sind, künftig zu, bei den Assets under Management erfolgreich zu sein. Noch weniger, nämlich nur 6 Prozent, glauben an den Erfolg der Bankhäuser hinsichtlich eines positiven Geschäftsergebnisses.

Für die Studie befragte die Stephan Unternehmens- und Personalberatung GmbH 1.043 Private Banker in Deutschland, die Kunden ab einer Summe von einer Million Euro liquides Vermögen betreuen.