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Momentum-Strategien „Ein sehr schwieriges Umfeld braucht volle Flexibilität“

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Leo Willert, CEO und Head of Trading bei ARTS Asset Management: „Wichtig ist aktives Management, das genau auf dem Schirm hat, in welchen der vielen Bereiche sich Renditen erzielen lassen.“ Foto: ARTS Asset Management

Herr Willert, die Verwerfungen in Politik und Wirtschaft dürften den Vorsorgedrang stärken, andererseits vergällt das Horrorumfeld das Investieren. Sollen Anleger noch zuwarten oder jetzt investieren?

Anleger sind stets auf der Suche nach dem optimalen Einstiegszeitpunkt, doch lässt sich dieser oftmals nur sehr schwer finden. Entweder sie warten zu lange, weil die Kurse gefühlt sehr hoch sind oder sie trauen sich nicht zu investieren, weil die Kurse sich gerade im Sinkflug befinden. 

Auch die Historie hat uns am Beispiel des „Neuen Marktes“ gezeigt, dass die Suche nach dem optimalen oder geeigneten Einstiegszeitpunkt oftmals trügerisch ist. Damals schien die 25-prozentige Korrektur vom Alltime-High des NEMAX 50, das bei über 9.600 Punkten lag, als eine gute Gelegenheit, in den Markt zu investieren. Und viele Anleger investierten. Doch als die Kurse weiter sanken und bei minus 50 Prozent standen, wurde der optimale Einstiegszeitpunkt nach unten revidiert und Anleger waren fest davon überzeugt, dass sie so billig nie wieder investieren können und kauften abermals zu. Keiner glaubte mehr an einen weiteren Kursrückgang. Den Ausgang kennen wir leider alle, die Kurse fielen und fielen bis auf etwa 400 Punkte, von den 235 Milliarden Euro Börsenwert blieben im September 2002 weniger als 30 Milliarden übrig und der „Neue Markt“ verschwand vom Kurszettel.

Nicht, dass ein jeder Markt die gleiche Entwicklung beziehungsweise den gleichen Ausgang haben muss, aber es ist ein gutes Beispiel, das zeigt, wie schwierig sich die Suche nach einem optimalen Zeitpunkt gestalten kann. Auch aktuell befinden wir uns in einer diffizilen Situation, mit vielen Unruhen, wo eine Vorhersage über die weitere Entwicklung der Märkte nicht einfach ist.

ARTS AM verfolgt einen anderen Ansatz. Wie agiert Ihr Handelssystem in diesen Zeiten?

Wir agieren rein systematisch und lassen Emotionen außen vor. Unser quantitatives Handelssystem gibt seit zwanzig Jahren Rückmeldungen, ob sich Märkte mittelfristig in einem Auf-, Abwärts- oder Seitwärtstrend befinden. Es variiert in den dynamischen Produktvarianten die Aktienquote zwischen 0 und 100 Prozent. Seit Monaten steht es auf der Bremse, aktuell sind wir bei 0 Prozent Aktien. Anleger, die jetzt unsere Fonds ordern, profitieren, sobald sich stabile Aufwärtstrends zeigen, da das System dann wieder sukzessive Aktientitel aufbaut. Sollten die Kurse jedoch weiter fallen, ist das Risiko limitiert. Wer daher jetzt Fondsanteile ins Depot bucht, hat das schwierige Einstiegsthema nicht.

Je schwieriger das Marktumfeld, desto breiter die Streuung im Portfolio, ist eine viel zitierte Börsenregel. Wie könnte Ihrer Meinung aktuell ein sinnvoller Anlagemix aussehen?

Gerade in Zeiten fallender Kurse erinnert man sich im Portfoliomanagement an Themen wie „aktives Risikomanagement“ oder „breite Diversifikation“. Ich bin daher fest davon überzeugt, dass Portfolioansätze mit einer statischen oder fixen Assetklassen-Verteilung oder Benchmark-orientierte Aktien- oder Rentenfonds in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehen werden. Denn es wird immer wichtiger, das Portfolio aktiv zu verwalten und sich den laufend verändernden Bedingungen anzupassen. 

Flexibilität ist der neue Mainstream. Wir sehen es in unseren ARTS-Fonds: Aktuell werfen China-Bonds gute Renditen ab. Auch Short-Strategien auf Government Bonds laufen ordentlich.

Wann könnte der Boden im Bärenmarkt erreicht sein?

Prognosen überlassen wir den Börsengurus. Wir sind eben Trendfolger und nicht Zukunftsforscher.  Für unsere Fonds trifft allein das quantitative Handelssystem sämtliche Entscheidungen, und zwar aufgrund von Algorithmen. Aber mit aktuell 0 Prozent Aktienquote in den Fonds geht das System offensichtlich zumindest kurzfristig nicht von steigenden Aktienmärkten aus.

Wo bieten sich trotz des schwierigen Börsenumfeldes jetzt Chancen?

Werfen wir dafür einen Blick auf den C-QUADRAT ARTS Best Momentum, den Fonds aus unserer Produktfamilie, der einen fixen, 100-prozentigen Aktienanteil hält. Auch hier spiegelt sich bei der Selektion der einzelnen Zielfonds das allgemeine negative Aktienumfeld wider. Aus einem Universum aus mehr als 10.000 Fonds und 3.000 ETFs werden aktuell Titel ausgewählt, die von fallenden Märkten profitieren, wie der FTSE 100 Short Index ETF.  Aber auch Regionen wie Latein-Amerika, vor allem Peru und Brasilien, dazu die Türkei und Pakistan zeigten sich in den letzten Wochen besonders stark. Ähnliches galt für Rohstoffe, allen voran die Energiemärkte. Dies zeigt, dass nicht jede Aktienkrise sämtliche Länder und Sektoren betreffen muss. Ein so uneinheitliches Marktumfeld macht ein aktives Management umso wichtiger. Wir wählen aus mehr als 90 unterschiedlichen Ländern, Regionen und Branchen jene aus, die die stärksten positiven Momentum-Signale liefern, also die größte Wahrscheinlichkeit auf Kursanstiege aufweisen.

Warum ist der Fonds C-QUADRAT ARTS Total Return Balanced einen Blick wert?

Gerade in einem sehr schwierigen Markt kann er seine volle Flexibilität ausspielen. Der ausgewogene Mischfonds kann bis zu 50 Prozent am Aktienmarkt partizipieren, der Rest wird in festverzinsliche Anlagen investiert. Unser Handelssystem ermittelt anhand klar definierter mathematischer Algorithmen die Attraktivität der einsetzbaren Investments. Dabei steht auch auf der Rentenseite ein breites Anleiheuniversum, von weltweiten Staats- und Unternehmensanleihen, von Investmentgrade- bis High Yield- über Wandelanleihen- und Emerging Markets-Anleihefonds, zur Verfügung. Denn auch bei den Rententiteln zeigt die jüngste Vergangenheit, dass Flexibilität an Wichtigkeit gewinnt.

Der C-QUADRAT ARTS Total Return Balanced, der sich auch im Vergleich zu seiner Peer Group besonders gut entwickelt hat, ist dadurch für risikobewusste Anleger, die auch am steigenden Aktienmarkt mitnaschen möchten, besonders geeignet.

Rechtshinweis: Diese Marketingmitteilung dient unverbindlichen Informationszwecken und stellt kein/keine Angebot/Aufforderung zum Kauf/Verkauf von Fondsanteilen dar und kann eine Beratung durch Ihren Anlageberater nicht ersetzen. Eine Kapitalanlage in Fonds unterliegt Risiken und Wertschwankungen, bis hin zum Totalverlust. Der Verkaufsprospekt/„KID“ steht unter www.arts.co.at und bei der Ampega Investment GmbH, Charles-de-Gaulle-Platz 1, 50679 Köln, zur Verfügung. Trends können sich ändern und negative Renditeentwicklungen nach sich ziehen. Ein trendfolgendes Handelssystem kann Trends über- oder untergewichten.