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Schweizer Immobilien „Ein Bond ist eine sehr gute Lösung für deutsche Investoren“

„Ein Bond ist eine sehr gute Lösung für deutsche Investoren“

Foto: ACRON GmbH

Herr Peters, Sie bieten deutschen Anlegern den ACRON HELVETIA XIV Immobilien Bond an. Können Sie kurz die wichtigsten Produktdetails zusammenfassen?
Henrik Peters: Mit dem ACRON HELVETIA XIV Immobilien Bond können deutsche Anleger an unserem aktuellen Projekt der erfolgreichen HELVETIA-Reihe in der Schweiz partizipieren. Das Volumen liegt bei 32,5 Millionen Schweizer Franken und die Verzinsung bei 3 Prozent jährlich. Den Kern bilden zwei Gewerbeimmobilien in St. Gallen: das Fachmarktzentrum „Westcenter“ und das Radisson Blu, beide in sehr guter Lage mit hervorragender Anbindung.

Wer ist Ihre Zielgruppe für die Anleihe?
Peters: Im ersten Schritt sind professionelle Anleger, die ein solides Schweizer Investment in Schweizer Franken suchen, die Zielgruppe. Wir arbeiten bereits an weiteren Schritten, um die Investition noch etwas privatanlegerfreundlicher und kleinteiliger zu gestalten.

Warum haben Sie die Anleihe als Anlageform gewählt?
Peters: Das regulatorische Umfeld hat es uns in den vergangenen Jahren nicht einfacher gemacht, unsere Schweizer Investments deutschen Anlegern zur Verfügung zu stellen. Bis heute ist es trotz unserer Struktur nicht möglich, jede Anlageform in Deutschland anzubieten – zum Beispiel eine Beteiligung am Eigenkapital der ACRON HELVETIA XIV Immobilien AG. Wir sehen aber eine ungebrochene Nachfrage nach Investments in der Schweiz und insbesondere in Schweizer Franken. Also haben wir entschieden, dass ein Bond eine sehr gute und seltene Möglichkeit für deutsche Investoren darstellt, an unseren Schweizer Investments zu partizipieren.

Was macht den Standort St. Gallen und die beiden Objekte aus?
Peters: St. Gallen bildet mit seiner Lage in der Bodenseeregion auf Schweizer Seite das Zentrum eines großen Einzugsgebietes – für Einkauf, Kultur-, Sport- und Bildungsangebote, aber auch für abendliche Vergnügungen, etwa in Form eines Casinobesuches. Am Immobilienmarkt in St. Gallen gab es keine Übertreibungen. Es gab keine großen Hotelneubauten, und es ist sehr schwer, Baugenehmigungen für neue Fachmärkte zu bekommen.

Sowohl das Fachmarktzentrum „Westcenter“ als auch das Vier-Sterne-Superior-Hotel Radisson Blu befinden sich in sehr guter Lage mit einem guten infrastrukturellen Anschluss in St. Gallen. Auch in den vergangenen zwei von der Pandemie geprägten Jahren haben beide Objekte sich solide entwickelt und durchgängig ihre Ertragskraft gezeigt. Das Westcenter liegt im Westen der Stadt, einer der besten Shopping-Gegenden in der Region. Es ist direkt verbunden mit der Kybun Arena, dem Stadion des FC St. Gallen, daneben befindet sich Ikea. Der größte Mieter ist Media Markt. Das Radisson Blu Hotel profitiert von seiner Lage mit Nähe zum Messegelände „Olma“ sowie der weltberühmten Kaderschmiede HSG, der Universität St. Gallen.


Wie hoch ist der Anteil am Gesamtinvestment, der über den Bond finanziert wird?
Peters: Das Projekt hat einen Gesamtumfang von rund 130 Millionen Franken. Die beiden Immobilien haben wir über Fremdkapital bei einer lokalen Bank mit moderatem Loan-to-Value von rund 50 Prozent finanziert. In der Schweiz sind Immobiliendarlehen mit aktuell 0,7 Prozent noch sehr günstig. Die anderen 50 Prozent haben wir unseren Investoren zugänglich gemacht: 32,5 Millionen Franken für Schweizer Investoren in Form von Eigenkapital und 32,5 Millionen Franken für den deutschen Markt über den Bond, welcher vorrangig vor dem Eigenkapital bedient wird.

Die Anleihe notiert in Schweizer Franken. Wie hoch schätzen Sie die Währungsrisiken für Euro-Anleger ein?
Peters: Wir sehen im Schweizer Franken eine solide Basis. In den letzten Jahren ist der Franken immer stärker geworden, und insbesondere mit Blick auf das aktuelle Marktumfeld sehen wir nicht, dass sich an dieser Tendenz etwas ändert.

Der Bond gehört zur HELVETIA-Reihe von ACRON. Wie haben sich die Vorgängerprodukte entwickelt?
Peters: Wir sind seit mehr als 40 Jahren am Markt aktiv und haben in dieser Zeit 42 US-Immobilieninvestments realisiert und davon bereits 35 mit Erfolg aufgelöst. In der DACH-Region haben wir bisher 18 Immobilieninvestments – darunter die HELVETIA-Reihe – realisiert. Was unseren Track Record angeht, haben wir eine „weiße Weste“, also keine Ausfälle und solide Renditen. Das gesamte Transaktionsvolumen liegt bei rund 2,2 Milliarden Euro. Aktuell sind wir aktiv in den USA, der DACH-Region und Luxemburg. Wir prüfen aber auch laufend, ob andere Märkte interessante Gelegenheiten bieten.

Aufgrund des Sicherheitsbedürfnisses und dem Wunsch nach Diversifikation vieler Anleger sind Investments in der Schweiz und in Schweizer Franken sehr interessant. Wir planen, künftige Investitionen in der Schweiz ebenfalls deutschen Anlegern zugänglich zu machen. Wir werden die Anleiheserie fortführen.

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