Ein bisschen Arbitrage Assenagon startet Fonds mit Vola-Strategie

New Yorker Börse am 31. Dezember 2018: Mit dem Tag gingen zwei heiße Monate zu Ende. Für Vola-Strategien ein gutes Umfeld.

New Yorker Börse am 31. Dezember 2018: Mit dem Tag gingen zwei heiße Monate zu Ende. Für Vola-Strategien ein gutes Umfeld. Foto: Getty Images

Die Fondsgesellschaft Assenagon startet mit dem Assenagon Alpha Premium (ISIN: LU2053561937) ab sofort einen neuen Fonds an, der aus schwankenden Märkten Gewinne ziehen soll. Und zwar nicht aus den Märkten, sondern aus den Schwankungen selbst. Egal, in welche Richtung das Marktgeschehen allgemein geht.

Grundgedanke ist der, dass man am Terminmarkt für Indexoptionen mehr zahlt als für Optionen für Einzeltitel – bei grundsätzlich gleichen Konditionen. Daraus entsteht der Schluss, dass Volatilität bei Indizes höher bewertet wird als bei den Bestandteilen selbst. So zumindest die Theorie.

Demnach will das Volatility Portfolio Management um Daniel Danon und Tobias Knecht über Short-Optionen (also selbst ausgegebene Optionen) die Vola-Prämien für Indizes kassieren und im Gegenzug über Long-Optionen (also gekaufte Optionen) auf Einzelwerte das Portfolio ein bisschen absichern. Das könnte man auch als Arbitrage bezeichnen. Infrage kommen die Märkte Europa, Asien und USA.