Security Tokens und Payment Coins Union Bank startet Blockchain-Initiative

Mohammad Hans Dastmaltchi, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Union Bank. | © Union Bank

Mohammad Hans Dastmaltchi, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Union Bank. Foto: Union Bank

Die liechtensteinische Union Bank will eigene Security Tokens herausgeben – nach eigenem Bekunden als weltweit erste voll lizenzierte Bank. Mit dem Token als elektronischem Schlüssel lassen sich unter anderem Nutzer sicher identifizieren und authentifizieren. Kurz darauf soll der Union Bank Payment Coin - ein sogenannter „Stablecoin“ folgen, der vollständig von einer Fiat-Währung gestützt wird, etwa dem Schweizer Franken. Die Abstimmung beider Vorhaben mit der liechtensteinischen Aufsichtsbehörde FMA läuft.

Beide Maßnahmen sind den Angaben zufolge erste Schritte auf dem Weg der Union zu einer Full-Service-Blockchain-Investmentbank. Die Vorteile der Blockchain sollen zudem vollständig in die Prozesse und Technologien des Instituts eingebunden werden.

Indem man die neue Welt der Blockchain-Technologie und Crypto-Assets mit dem Best-Practice-Approach des traditionellen Bankings zusammenführe, wolle man sich als Anbieter von Krypto- und Blockchain-Lösungen aus einer Hand etablieren, hieß es.

„Unser Ziel ist es, die erste Blockchain-Investmentbank der Welt zu werden und mit konkreten Lösungen unseren Kunden und Intermediären dabei zu helfen, effizienter zu werden, die Kostenbasis zu reduzieren und neue Ertragsmöglichkeiten zu eröffnen“, sagt Mohammad Hans Dastmaltchi, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Union Bank.