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Die DWS strukturiert ihr Executive Board um. Ab dem 1. Juni übernimmt Dirk Goergen die Position des Chief Commercial Officer (CCO). Das geht aus einem internen Schreiben des Unternehmens hervor.
Goergen verantwortete bislang die globale Kundenbetreuung (Global Client Coverage). Als CCO erhält er künftig zusätzlich die End-to-End-Verantwortung für die Erträge der DWS sowie die Aufsicht über das Divisional Control Office (DCO). Matthias Liermann und seine Teams im DCO sowie in der Region EMEA berichten fortan an Goergen. Darüber hinaus übernimmt er im Executive Board die Verantwortung für die Region Europa, Naher Osten und Afrika.
Amerika-Verantwortung geht an Vedda
Die Kehrseite der EMEA-Übernahme durch Goergen ist eine Neuordnung auf der anderen Seite des Atlantiks. Die bisherige Americas-Verantwortung gibt Goergen an Vincenzo Vedda ab, der dafür nach New York umziehen wird. Die DWS begründet diesen Schritt mit dem Ziel einer stärkeren regionalen Präsenz des Executive Boards in Amerika – einer Region, die für das Geschäft des Hauses erhebliche Bedeutung hat.
Die Neuausrichtung steht unter dem internen Kürzel „#Top5inTop5" – ein Wachstumsziel, das die DWS in ihren wichtigsten Märkten unter den führenden Anbietern positionieren soll.
Der interne Umbau fällt in eine Phase, in der die DWS auch auf Konzernebene enger an die Muttergesellschaft heranrückt. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hatte beschlossen, DWS-Chef Stefan Hoops zum 1. Mai zusätzlich in den Vorstand der Deutschen Bank zu berufen. Hoops übernimmt dort die Verantwortung für das Segment Asset Management, das von Stellvertreter James von Moltke vertreten wurde. Die DWS bleibt dabei eine separat börsennotierte Gesellschaft mit eigener Strategie und eigener Governance.
Das verwaltete Kundenvermögen überstieg zuletzt die Marke von einer Billion Euro – getragen unter anderem durch Zuflüsse in ETFs sowie steigende Kurse bei Wertpapieren. Parallel arbeitet die DWS daran, das Geschäft mit alternativen Anlagen auszubauen.