Übernimmt auch Asset Management Neugründung berät zu Auslagerung von Pensionsverpflichtungen

Sebastian Rettig (links) und Ludger Buschkotte nehmen mit der DWPG das Geschäft auf. Unternehmen können so Rentenverpflichtungen ausgliedern.

Sebastian Rettig (links) und Ludger Buschkotte nehmen mit der DWPG das Geschäft auf. Foto: DWPG

Die Westfälische Pensions Gesellschaft (DWPG) nimmt ihr Geschäft auf. Das erst vor kurzem gegründete Unternehmen berät Unternehmen bei der Auslagerung und Verwaltung von Pensionsverpflichtungen. Die DWPG begleitet damit die Gründungsprozesse von Rentnergesellschaften und übernimmt dabei auch das Asset Management und weitere Verwaltungstätigkeiten.

Die Gesellschaft wurde bereits im vergangenen Jahr und damit in 2023 in Rheda-Wiedenbrück von Ludger Buschkotte und Sebastian Rettig gegründet. Nun nimmt sie ihr Geschäft auf. Zu den Kunden gehören laut eigener Aussage Industriekonzerne, M&A-Gesellschaften sowie Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterkanzleien.

Bei der DWPG handelt es sich um einen Zusammenschluss von Versicherungsspezialisten, IT-Consultants, Portfoliomanagern und Fachjuristen. Buschkotte und Rettig waren zuvor in Führungspositionen bei Versicherungsmaklergesellschaften tätig. In den vergangenen zwölf Monaten hätten beide das Geschäft an einen deutschlandweit führenden Versicherungsmakler-Konzern abgegeben, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Rentnergesellschaften stellen eine Möglichkeit dar, Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern und ausgeschiedenen Personen mit unverfallbaren Pensionsansprüchen auszufinanzieren. Sie reihen sich damit in das Spektrum von Ausfinanzierungsmöglichkeiten neben beispielsweise dem Pensionsfonds und dem CTA (Contractual Trust Agreement) ein. Das Angebot der DWPG sei konform mit den Anforderungen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) sowie den Auflagen des Pensionssicherungsfonds.

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