Das Fokus-Depot soll als Basislösung mit reduziertem Leistungsumfang vor allem für Fondssparer im Einstiegssegment geeignet sein. Das Wachstums-Depot soll als flexibler Allrounder funktionieren. Das Vollverwahr-Depot bleibt laut DWP Bank die Premiumvariante mit dem größten Zugang zu Anlageklassen und Handelsplätzen.
Leichter Wechsel zwischen Depot-Modellen
Ein nahtloser Wechsel zwischen den drei Modellen ist ohne Depotnummerwechsel möglich – die Institute können Kunden so über ihren gesamten Anlagelebenszyklus begleiten. Die juristische Depotführerschaft verbleibt dabei bei den Instituten, ebenso die Hoheit über Preisgestaltung und Erträge aus dem Depotgeschäft.
„Die Anforderungen im Wertpapiergeschäft verändern sich deutlich. Depotkundinnen und
-kunden erwarten einfache, digitale Prozesse, transparente Preise und Angebote, die zu ihrem Anlageverhalten passen“, sagt Kristina Lindenbaum, Vorständin Kunde und digitale Transformation bei der DWP Bank.
Für das neue Angebot spricht dem Unternehmen zufolge auch der wachsende Wettbewerbsdruck durch digitale Anbieter und Neobroker. „Mit unserer modularen Depotwelt schaffen wir die Grundlage für Institute, unterschiedliche Anlegersegmente gezielt anzusprechen, weiterzuentwickeln und so Kundinnen und Kunden nicht an digitale Anbieter zu verlieren“, so Lindenbaum.
Die DWP Bank versorgt nach eigenen Angaben zwei Drittel aller deutschen Banken mit Wertpapierservices, verwaltet rund 5,3 Millionen Depots und verwahrte 2024 Vermögen im Wert von 2,2 Billionen Euro. Die neuen Depots sollen die Brokerage-Plattform der DWP-Bank-Tochter Lemon.markets ergänzen, sagt Lindenbaum, und als weiterer Baustein im Ökosystem für Wertpapierservices der Gruppe dienen.