Wohnungsbaugesellschaft Dresden kauft mehr als 1.200 Wohnungen von Vonovia zurück

Wohnungen im Dresdner Stadtteil Cotta

Wohnungen im Dresdner Stadtteil Cotta: Die Wohnungsgesellschaft Wohnen in Dresden (WiD) hat mehr als 1.200 Wohnungen von Vonovia gekauft. Bildquelle: Imago Images/C3 Picture

Dresden will den Bestand seiner Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden (WID) mehr als verdoppeln. Die sächsische Landeshauptstadt plant, 1.213 Wohnungen vom Immobilienunternehmen Vonovia in den Stadtteilen Prohlis und Neustadt sowie mehrere Grundstücke zurückzukaufen. Beide Parteien haben sich für die Transaktion auf einen Preis von 87,8 Millionen Euro. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Dresdner Stadtrates. 

Im April 2022 hatten die Landeshauptstadt Dresden und Vonovia eine Kooperationsvereinbarung zu drei Themen abgeschlossen: gemeinsame Quartiersentwicklungen, ein gemeinsames Vorgehen bei der Klimastrategie und der Ankauf von Wohnungen aus dem Bestand von Vonovia. Neben den Wohnimmobilien veräußert Vonovia unbebaute Dresdner Grundstücke mit einer Fläche von etwa 12 Hektar an die Landeshauptstadt, auf denen in Zukunft weitere bis zu rund 1.800 Wohnungen entstehen könnten.

 

Vonovia bleibt größter Vermieter in Dresden

„Mit dem Ankauf der Wohnungen können wir unseren aktuellen Bestand mehr als verdoppeln. Das bedeutet für uns eine deutliche Steigerung unserer Verwaltungseffizienz, aber auch eine signifikante Erweiterung hinsichtlich der angebotenen Wohnungsgrößen und Wohnlagen“, sagt Steffen Jäckel, Geschäftsführer der WID. Außer einem Eigentümerwechsel habe der Verkauf keine Folgen für Mieterinnen und Mieter. Die Wohnungen sollen im 1. Quartal 2024 auf die kommunale Wohnungsgesellschaft übergehen. Vonovia bleibt laut eigener Aussage auch nach dem Verkauf der Wohnungen größter Vermieter in der Landeshauptstadt.

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