Martin Blessing und Tom Naratil UBS schafft zentrales Wealth Management

Tom Naratil (l.) und Martin Blessing: Beide arbeiten künftig als Doppelspitze zusammen.  | © Getty Images/Commerzbank

Tom Naratil (l.) und Martin Blessing: Beide arbeiten künftig als Doppelspitze zusammen. Foto: Getty Images/Commerzbank

Die Schweizer Großbank UBS legt die Einheiten Wealth Management (WM) und Wealth Management Americas (WMA) zu einem globalen Wealth-Management-Unternehmensbereich (GWM) zusammen. Stichtag ist der 1. Februar dieses Jahres. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht der Bank hervor. Martin Blessing, Leiter Wealth Management und Tom Naratil, Chef von UBS Americas und Leiter Wealth Management Americas, führen den zusammengefassten Bereich demnach unter der Bezeichnung Co-Presidents Global Wealth Management künftig als Doppelspitze.

„Logischer Schritt“

Der Entscheid, WM und WMA zu kombinieren, sei ein logischer Schritt in der Entwicklung des Wealth-Management-Geschäfts von UBS, so UBS-Chef Sergio Ermotti. Vor zwei Jahren habe man damit begonnen, WM und WMA stärker zusammenzuführen. Die Einheiten hätten gemeinsam gute Fortschritte bei der Integration des Chief Investment Office (CIO) sowie der UHNW- und Global Family Office (GFO)-Segmente in eine globale Organisation erzielt.

Die Bank reagiert damit laut Bericht auf die zunehmend global ausgerichtete Kundenbasis. „Wir glauben, dass UBS mit dem kombinierten Unternehmensbereich in der Lage sein wird, das starke Potenzial ihrer verwalteten Vermögen von 2300 Milliarden Schweizer Franken noch effektiver zu nutzen sowie bei Technologie, Innovation und anderen Investitionsbereichen größere Synergien zu realisieren,“ heißt es im Quartalsbericht.

Weiterhin regionale Unterschiede

Konkret sollen regionale Unterschiede im Dienstleistungsmodell für Kunden bestehen bleiben, während Middle- und Back-Office-Funktionen enger aufeinander abgestimmt und integriert werden. Die Bank wird die Ergebnisse für den neuen Unternehmensbereich Global Wealth Management nach eigenem Bekunden ab dem ersten Quartal 2018 ausweisen und Ende März eine aktualisierte Zahlenreihe bereitstellen.