Vorerst nur noch ein Vorstand Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft verliert Vorstand

Dirk van den Berg verlässt das Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft: Marc Nilles übernimmt als Alleinvorstand seine Aufgaben.

Dirk van den Berg verlässt das Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft: Marc Nilles übernimmt als Alleinvorstand seine Aufgaben. Foto: NMP

Dirk van den Berg scheidet aus familiären Gründen aus dem Vorstand des Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft aus. Der Aufsichtsrat der Frankfurter Bankgesellschaft hat van den Bergs Bitte entsprochen, den Vertrag zum 30. Juni 2024 aufzulösen. Nach dem kurzfristigen Abgang übernimmt vorerst Marc Nilles als Alleinvorstand die Aufgaben von van den Berg.

Van den Berg arbeitete für diverse Family Offices

„Mit großem Bedauern haben wir dem Wunsch von Dirk van den Berg entsprochen, seine Tätigkeit für unsere Gruppe aus persönlichen Gründen vorzeitig zu beenden“, kommentiert Holger Mai, Vorsitzender des Vorstands der Frankfurter Bankgesellschaft Holding und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft. Van den Berg habe mit seiner Erfahrung in der Betreuung von vermögenden Familien dazu beigetragen, das Multi Family Office am Markt zu etablieren.

Dirk van den Berg war seit der Verlegung und Neugründung des Family Offices im Jahr 2017 nach Frankfurt Teil des Vorstands. Zuvor war der 57-Jährige Geschäftsführer der Vorgängergesellschaft in Zürich, der Nötzli, Mai & Partner Family Office. Das Family Office war Tochtergesellschaft des damaligen Teilkonzernführers Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz). Insgesamt arbeite er elf Jahre für die Gruppe. Weitere berufliche Stationen waren die Deutsche Oppenheim, das Family Office von Flossbach von Storch, das Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) und die Lampe Vermögenstreuhand.

 

Die Frankfurter Bankgesellschaft besteht aus zwei Vollbanken mit Sitzen in Zürich und
Frankfurt am Main und das Multi Family Office. Über eine Mehrheitsbeteiligung an der Imap M&A Consultants hat sie zudem eine M&A-Beratung im Mittelstand. Die Gruppe verwaltet rund 20 Milliarden Euro. Gesteuert wird sie seit dem 1. Dezember 2023 von einer Holdinggesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, deren Alleinaktionärin unverändert die Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen) ist.

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