Blockchain & Co. Digitale Assets auf dem Vormarsch

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Investitionen in Kryptowerte nehmen zu

Ein Blick auf die in Kryptowerte investierende Hedgefonds zeigt, dass die Anlegerschaft dominiert wird von High-Net-Worth-Individuals (55 Prozent) und Family Offices (30 Prozent) und sich das durchschnittliche Investitionsvolumen auf 3 Prozent des Portfolios beläuft. Die gehandelten Marktvolumen sowie Kapitalzuflüsse im Krypto-Segment unterstreichen allerdings das gestiegene Interesse nach digitalen Assets. So verzeichnete Grayscale Investments im Jahr 2020 einen Mittelzufluss von 5,7 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu ca. 600 Mio und 400. Millionen US-Dollar aus den Vorjahren. Jüngst wurde außerdem bekannt, dass auch die Investmentbank Morgan Stanley sich den Produkten von Grayscale bedient, um Exposure zu digitalen Assets aufzubauen.

Auch die Zahlen von Coinbase Institutional sprechen eine eindeutige Sprache. Das monatliche Handelsvolumen von Bitcoin wuchs im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 489 Prozent auf 356 Milliarden Dollar. Weiterhin stieg die Zahl der aktiven Bitcoin Adressen von 33 Millionen auf 38 Millionen in der ersten Jahreshälfte 2021. In Zukunft ist mit weiterem Wachstum im Bereich Kryptowerte zu rechnen. Während 86 Prozent der bereits in Kryptowerte investierten Hedgefonds angeben bis Ende 2021 weiteres Kapital in digitale Assets investieren zu wollen, planen 71 Prozent der institutionellen Investoren den erstmaligen Einstieg in diese Assetklasse. 

Blockchain zunehmend als Infrastruktur-Technologie

Das sich die den Kryptowerten zugrundeliegende Blockchain-Technologie weiter auf dem Vormarsch befindet, zeigt auch die Stimmung in der Industrie. Laut einer Bitkom Umfrage sehen 59 Prozent der Unternehmen die Blockchain im Allgemeinen als eine wichtige Zukunftstechnologie, die noch stark unterschätzt wird. Vor allem Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten und Unternehmen der Finanzbranche untersuchen den Einsatz von Blockchain. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte, geben 73 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen eine Chance zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen verpasse, wenn keine Angebote zu Blockchain und digitalen Assets entwickelt würden.