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Stuart Empson im Videogespräch „Die Märkte stehen vor einer neuen Weltordnung“

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Kernpunkte des Gesprächs:

  1. Neue Weltordnung an den Märkten
    Laut Empson prägen drei Faktoren das Jahr 2025: steigende globale Zölle, zunehmende Staatsverschuldung und erste Zweifel an der Dominanz der USA. Der durchschnittliche Zollsatz sei von 3 auf fast 15 Prozent gestiegen – der höchste Wert seit 85 Jahren.

  2. Wachsende Schuldenberge
    Die USA geben inzwischen mehr Geld für den Schuldendienst aus als für Verteidigung. Während Anleihemärkte zunehmend nervös reagieren, zeigen sich Aktienmärkte noch gelassen – ein Zustand, der laut Empson nicht dauerhaft anhalten dürfte.

  3. Konzentrationsrisiken durch Indexdominanz
    Mit etwa 35 Prozent Gewicht der zehn größten Aktien im S&P 500 sieht Empson eine gefährliche Marktverengung. Diese Konzentration erinnere an die Dotcom-Blase und könne Anleger empfindlich treffen, sollte das Vertrauen in die US-Dominanz nachlassen.

  4. Dividendenaktien als Stabilitätsanker
    Empson empfiehlt Strategien, die auf Resilienz und Diversifikation setzen. Dividendenstarke Unternehmen böten regelmäßige Cashflows und seien besonders in volatilen Marktphasen stabiler – eine sinnvolle Ergänzung zu US-Wachstumswerten.

  5. Aviva-Strategie: Ertrag jenseits traditioneller Sektoren
    Die globale Einkommensstrategie von Aviva Investors sucht gezielt außerhalb klassischer Ertragssektoren – etwa in Technologie und Industrie. Immer mehr Tech-Unternehmen zahlen Dividenden, was laut Empson langfristig Rendite und Wachstum vereint.

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