Kernpunkte des Gesprächs:
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Neue Weltordnung an den Märkten
Laut Empson prägen drei Faktoren das Jahr 2025: steigende globale Zölle, zunehmende Staatsverschuldung und erste Zweifel an der Dominanz der USA. Der durchschnittliche Zollsatz sei von 3 auf fast 15 Prozent gestiegen – der höchste Wert seit 85 Jahren. -
Wachsende Schuldenberge
Die USA geben inzwischen mehr Geld für den Schuldendienst aus als für Verteidigung. Während Anleihemärkte zunehmend nervös reagieren, zeigen sich Aktienmärkte noch gelassen – ein Zustand, der laut Empson nicht dauerhaft anhalten dürfte. -
Konzentrationsrisiken durch Indexdominanz
Mit etwa 35 Prozent Gewicht der zehn größten Aktien im S&P 500 sieht Empson eine gefährliche Marktverengung. Diese Konzentration erinnere an die Dotcom-Blase und könne Anleger empfindlich treffen, sollte das Vertrauen in die US-Dominanz nachlassen. -
Dividendenaktien als Stabilitätsanker
Empson empfiehlt Strategien, die auf Resilienz und Diversifikation setzen. Dividendenstarke Unternehmen böten regelmäßige Cashflows und seien besonders in volatilen Marktphasen stabiler – eine sinnvolle Ergänzung zu US-Wachstumswerten. -
Aviva-Strategie: Ertrag jenseits traditioneller Sektoren
Die globale Einkommensstrategie von Aviva Investors sucht gezielt außerhalb klassischer Ertragssektoren – etwa in Technologie und Industrie. Immer mehr Tech-Unternehmen zahlen Dividenden, was laut Empson langfristig Rendite und Wachstum vereint.